KBA News Feed http://www.kba.com/ de Koenig & Bauer AG Tue, 23 May 2017 07:07:34 +0200 Tue, 23 May 2017 07:07:34 +0200 news-662 Wed, 17 May 2017 15:04:06 +0200 Erfolgreiche China Print für KBA https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/erfolgreiche-china-print-fuer-kba/ • Auftragseingang weit über Erwartungen

• Gute Entwicklung im China-Geschäft

• Messemaschine Rapida 106 geht an Liuyang Shuangfu Packaging Printing

• Reges Nachmessegeschäft erwartet

Der KBA-Messestand auf der China Print war außerordentlich gut besucht (1)
Von einer sehr erfolgreichen China Print in Peking berichtet Koenig & Bauer (KBA). Die diesjährige Messe stand unter dem Motto „Herkunft & Zukunft – 200 Jahre Koenig & Bauer“. Auf dem 1.000 m2 großen Messestand fanden die Fachbesucher aus China und den Ländern der Region vielfältige Lösungen im Offset-, Flexo-, Sieb- und Digitaldruck für den  Akzidenz-, Publikations- und Verpackungsmarkt. Praxisorientierte Maschinendemonstrationen und lebendige Präsentationen von nicht ausgestellten Anlagen den KBA-Stand zu einem Publikumsmagnet.  

Dicht umlagert: Druckdemonstrationen an der Rapida 106 (2)

Walter Zehner, CEO von KBA Greater China, resümiert: „Es war eine erfolgreiche Show. Zuspruch und Verkaufsergebnis lagen weit über unseren Erwartungen.“ Auch Dietmar Heyduck, Vertriebsdirektor von KBA-Sheetfed, äußerte sich begeistert: „Im Jahr 2016 hat sich der Umsatz von KBA-Sheetfed um zehn Prozent erhöht, denn wir haben unseren Fokus klar auf den wachsenden Verpackungsmarkt gelegt. An den Aufwärtstrend des Vorjahres wollen wir anschließen und die erfolgreiche China Print wird uns dabei helfen.“

Ralf Sammeck, CEO von KBA-Sheetfed: „In den vergangenen Jahren hat sich KBA zu einem bekannten Spezialisten für individuelle Anforderungen im Druck entwickelt. Unsere Kunden suchen nach Sonder- bzw. Komplettlösungen – zum Beispiel für hochwertige Veredelungen. Die Bogenoffsetmaschinen von KBA werden immer länger und verfügen über immer mehr praxisorientierte Automatisierungen. Solche Technik ist am Markt gefragt. Der Schlüssel unseres Erfolges liegt darin, dass wir uns darauf fokussieren, unsere Kunden erfolgreich zu machen.“

An der Fünffarbenmaschine wurden schnelle Jobwechsel mit KBA DriveTronic SPC gezeigt (3)

Rapida 106 an Verpackungsdrucker übergeben

Auch die Rapida 75 PRO im Halbformat fand bei den Messebesuchern viel Interesse (4)
Nachdem die ausgestellte Rapida 75 PRO bereits am ersten Messetag an den zukünftigen Anwender, die Hucais-Gruppe, übergeben wurde, fand die Übergabezeremonie für die Rapida 106 am 10. Mai statt. Die Fünffarbenmaschine ging nach Messeschluss in die Provinz Hunan an Liuyang Shuangfu Packaging Printing. Zhao Bang, General Manager des Unternehmens: „Wir werden vom simultanen Druckplattenwechsel mit DriveTronic SPC profitieren. Die Zeiten für Jobwechsel verkürzen sich deutlich. Das Vorregister trägt zur Makulaturersparnis bei. Von der hohen Produktionsleistung und der Druckqualität der Rapida 106 sind wir absolut begeistert. Wir automatisieren, um unsere Produktionseffizienz zu erhöhen und die Arbeitskosten zu senken. Mit der Hochleistungsmaschine wollen wir die Neuausrichtung unseres Unternehmens vorantreiben und die Produktionskapazität um mehr als 100 Prozent zu erhöhen.“  

Feierliche Übergabe der Rapida 106 an Zhao Bang, General Manager von Liuyang Shuangfu Packaging Printing Co. Ltd (M.) mit v.l. Walter Zehner, CEO KBA Greater China, Ralf Sammeck, Geschäftsführer KBA-Sheetfed, Dietmar Heyduck, Vertriebsdirektor KBA-Sheetfed, und Lianbiao Wang, General Manager KBA Greater China (5)

Druckmuster informierten über das Angebot von KBA-Flexotecnica für den flexiblen Verpackungsdruck (Foto) und mögliche Anwendungen der Digitaldruckanlagen KBA RotaJET L und VL (6)
Die größte Nachfrage bestand auf der Messe nach mittel- und großformatigen Bogenoffset-Anlagen. Neben der Rapida 106 für Liuyang Shuangfu Packaging Printing wurde eine weitere Maschine dieser High-End-Baureihe mit sieben Farbwerken, Lackturm und Auslageverlängerung verkauft. Hinzu kommen mehrere Rapida 105, darunter zwei Maschinen mit jeweils acht Farbwerken und Lack, eine davon mit Kaltfolienmodul Vinfoil Optima. Im Großformat bleibt KBA mit mehreren Neubestellungen Marktführer. Auch für die Rapida 75 PRO sind einige neue Verträge kurz vor dem Abschluss. Insgesamt liegt der Auftragseingang genauso hoch wie zur Print China vor zwei Jahren.

Gruppenfoto mit dem Messeteam von KBA Greater China (7)

KBA-Kammann demonstrierte die aktuellen Möglichkeiten in der digitalen und konventionellen Direktdekoration von Hohlkörpern aus Glas oder Kunststoff (8)

200 Jahre Koenig & Bauer – 200 Jahre Innovation

„Wir sind alle sehr stolz auf die 200-jährige Geschichte unseres Unternehmens. Über zwei Jahrhunderte hinweg war KBA immer auf der Suche nach neuen Trends und Lösungen für die Druckindustrie. Diese Innovationskraft, die kontinuierliche Entwicklung neuer Technologien, hohe Kundenorientierung haben uns erfolgreich gemacht und dazu beigetragen, auch schwierige Situationen zu meistern“, resümiert Ralf Sammeck.  

Mit Stanzformen für die Rotationsstanze Rapida RDC 106 unterstrich KBA-Sheetfed den gelungenen Einstieg in die Druckweiterverarbeitung (9)
Dietmar Heyduck ergänzt: „Wir sind seit jeher ein verlässlicher Partner für unseren Kunden und stehen auf einer soliden finanziellen Basis. Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit wollen wir fortsetzen. KBA ist nicht nur Geschichte, KBA hat den Blick nach vorn. Wir wollen auch weiterhin Trends setzen, Entwicklungen früh erkennen und für unsere Anwender innovative Partner sein.“

KBA rechnet mit einem lebhaften Nachmessegeschäft und einer wachsenden Nachfrage aus dem chinesischen Markt in den nächsten Monaten.

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Bogenoffset Digitaldruck Markt Referenzen & Anwendungen Ideen & Innovationen
news-660 Tue, 16 May 2017 10:53:24 +0200 Neuer Vertriebsmanager für Großbritannien und Skandinavien https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/neuer-vertriebsmanager-fuer-grossbritannien-und-skandinavien/
Die italienische KBA-Flexotecnica S.p.A. liefert moderne CI-Flexorotationen für den Druck und die Veredelung auf Folien, Papier und Karton (2)
Im Rahmen des eingeleiteten Wachstumskurses im Markt für flexible Verpackungen baut die zur Koenig & Bauer-Gruppe gehörende italienische KBA-Flexotecnica S.p.A. ihre Vertriebskapazitäten aus. Mit sofortiger Wirkung wurde Richard Warnick zum Vertriebsmanager für das Vereinigte Königreich, Irland und Skandinavien ernannt. Zudem wird er weltweit als Key-Account Manager agieren.  

Richard Warnick kümmert sich als neuer Vertriebsmanager bei der KBA-Flexotecnica S.p.A. um die Märkte UK, Irland und Skandinavien (1)
Richard Warnick arbeitet seit mehr als 20 Jahren in der Druckbranche, sowohl im Vertrieb als auch im technischen Bereich. „Unsere Maschinen stehen für einen hohen technischen Standard mit optimalen Lösungen im Hinblick auf Energieeinsparung, Produktivität, Arbeits- und Umweltschutz. Gerade im wachsenden Verpackungsmarkt haben wir für unsere Kunden ein sehr modernes und umfangreiches Portfolio“, so Richard Warnick.  

„Mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk im Marktsegment flexible Verpackungen wird Richard Warnick dazu beitragen unsere ambitionierten Ziele zu erreichen“, so Christoph Müller, Geschäftsführer von KBA-Flexotecnica. 

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Flexodruck Markt Unternehmen / IR
news-656 Fri, 12 May 2017 10:25:38 +0200 Lebendig präsentiert auf der China Print 2017 https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/lebendig-praesentiert-auf-der-china-print-2017/

  • Präsentationen für Akzidenz-, Publikations- und Verpackungsdrucker sowie zu Workflow-Lösungen und datenbasierten Geschäftsmodellen
  • Live-Demonstrationen an Rapida 106 und Rapida 75 PRO
  • Informationen zum digitalen Verpackungsdruck
  • Rapida 75 PRO für die Hucai-Gruppe

Übergabe der Rapida 75 PRO an die Hucai-Gruppe: v.l.n.r. Walter Zehner, CEO KBA Greater China, Chen Chengwen, President der Hucai-Gruppe, Dietmar Heyduck, Vertriebsdirektor KBA-Sheetfed, sowie Stephan Weiser, Vertrieb KBA-Sheetfed (5)
Die China Print 2017 wurde am 9. Mai in Beijing eröffnet. Im Jahr des 200. Firmenjubiläums zeigt die Koenig & Bauer-Gruppe (KBA) auf ihrem 1.000 m2 großen Messestand unter dem Motto „Herkunft & Zukunft – 200 Jahre Koenig & Bauer“ noch bis zum 13. Mai einen repräsentativen Ausschnitt aus dem breiten Angebotsspektrum für den Akzidenz-, Publikations- und Verpackungsdruck samt dazugehöriger Workflow-Lösungen, datenbasierter Geschäftsmodelle und Services.

Gut besucht: der KBA-Stand auf der China Print in Beijing (1)

Für den in China besonders schnell wachsenden Verpackungsmarkt ist KBA mit Offset-, Flexo-, Siebdruck- und digitalen Inkjet-Druckmaschinen für Faltschachteln, Wellpappe, Hohlkörper und Blech sehr gut aufgestellt. Hinzu kommen seit 2016 Rotations- und Flachbettstanzmaschinen von KBA-Sheetfed und KBA-Iberica und Kennzeichnungssysteme von KBA-Metronic, die teilweise in einer eigenen Niederlassung in China montiert werden.  

Live-Demo an der Rapida 106 mit simultanem Plattenwechsel DriveTronic SPC (2)

Die praxisorientierten Druckmuster sind wie immer sehr begehrt (3)
Bei den Live-Demonstrationen auf dem Messestand sind die ausgestellte Fünffarben-Anlage Rapida 106 mit Plattenzylinder-Direktantriebstechnik DriveTronic SPC und die neue Halbformatmaschine Rapida 75 PRO mit sechs Farbwerken, Lackturm, Auslageverlängerung und weitgehend identischer Steuerungs- und Automatisierungstechnik stets dicht umlagert. Beim Druck von Postern und Postkarten stehen schnelle Jobwechsel und konstante Qualität im Fortdruck durch Inline-Farbregelung nach Graubalance mit InstrumentFlight im Vordergrund.

Live-Demo der neuen Rapida 75 PRO (4)

Informationen über die KBA VariJET 106 für den digitalen Faltschachteldruck erhalten die interessierten Fachbesucher in einem speziellen Bereich. Die Markteinführung der neuen Inkjet-/Offset-Hybridanlage ist im kommenden Jahr geplant.

Präsentation des digitalen Faltschachteldrucks der Zukunft mit der KBA VariJET 106 (6)

In einem speziellen Bereich können sich die Fachbesucher über Workflow-Lösungen sowie moderne, datenbasierte Services von KBA informieren (7)
Bereits am ersten Tag wurde die Rapida 75 PRO an den künftigen Anwender Hucai Printing Co. Ltd. offiziell übergeben. Zur drupa 2016 vor einem knappen Jahr hatte Hucai bereits eine Maschine diesen Typs bei KBA bestellt. Inzwischen betreibt Hucai drei Halbformat-Rapidas. Das Unternehmen will mit der neuen Technik die Druckqualität und Effizienz weiter steigern sowie bei der Workflow-Automatisierung einen Schritt in die Zukunft gehen.

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Bogenoffset Digitaldruck Markt Referenzen & Anwendungen Ideen & Innovationen
news-654 Thu, 11 May 2017 11:20:48 +0200 KBA Rapida 105 für Al-Resala Printing Press https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/kba-rapida-105-fuer-al-resala-printing-press/
  • Neuausrichtung in schwierigem Umfeld für Investitionen
  • Hohe Zufriedenheit mit Druckqualität der KBA Rapida 105
  • Maschinen- und Bedienkonzept sehr geschätzt  
  •  

    Zum Jahresbeginn hat die Rapida 105 im Drucksaal von Al-Resala die Produktion aufgenommen (1)

    Im Jahr 1968 gründete Jassim Mubarak Al-Jassim in Kuwait die Druckerei Al-Resala Printing Press. Der Journalist mit unternehmerischem Spürsinn wollte sein Unternehmen durch Kundennähe zur ersten Adresse für hoch qualitative und moderne Publikationen machen.  

    Der Medienwandel in den vergangenen Jahren traf aber auch Kuwait und Al-Resala. Das Druckhaus musste eine von zwei Rotationsmaschine stilllegen. Im Bogenbereich sieht es dagegen weiterhin einen wachsenden Bedarf im Markt und investiert entsprechend für die Zukunft.  

    V.l.n.r. Magdy Gomaa Ahmed, Senior Sales Manager Kharafi, Marzouq Al-Jassim, General Manager Al-Resala, Adel Al-Salem, Press Manager Al-Resala, und Noureddine Amalou, Sales Manager MENA, KBA-Sheetfed Solutions, im Rahmen einer Projektbesprechung vor dem Kundenzentrum von KBA-Sheetfed in Radebeul (2)

    Marzouq Al-Jassim, General Manager des Unternehmens: „Wir haben uns alle möglichen Szenarien überlegt und entsprechende Maschinentypen und Ausstattungen evaluiert. Und wir sind zum Schluss gekommen, dass für uns aktuell die Rapida 105 die beste Wahl ist. Wir beobachten weiterhin den Markt und halten als nächsten Schritt eine andere Maschine aus der Rapida-Reihe für möglich.“  

    Noureddine Amalou aus dem Vertrieb von KBA-Sheetfed Solutions begründet die aktuelle Investitionszurückhaltung im Mittleren Osten mit der instabilen politischen Lage. Dennoch können sich gesunde Unternehmen immer weiterentwickeln. Al-Resala Printing Press ist finanziell stark, hat ein sehr positives Image im Markt und kann sich auf den Service von Al-Kharafi Group verlassen.  

    Erste Adresse für hoch qualitative und moderne Publikationen – das Druckhaus Al-Resala in Kuwait (3)
    Al-Resala produziert vom ersten Tag an mit Maschinen von KBA und ist mit ihrer Qualität und Produktivität außerordentlich zufrieden. Zu Beginn dieses Jahres nahm die neue Rapida 105, eine Fünffarbenmaschine mit Lackturm und Auslageverlängerung die Produktion auf. Adel Al-Salem, Press Manager von Al-Resala Printing Press: „Unsere Mannschaft schätzt das Maschinenkonzept. Hier geht es gar nicht um die höchstmögliche Automatisierung, sondern um die ausgereifte technische Basis der Maschine. Vom exzellenten Papiertransport, über das perfekte Zusammenspiel von Farb- und Feuchtwerk bis hin zur Bedienerfreundlichkeit.“ 

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    Bogenoffset Markt Referenzen & Anwendungen
    news-643 Tue, 09 May 2017 07:23:00 +0200 Guter Jahresstart 2017 mit starkem Neugeschäft https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/guter-jahresstart-2017-mit-starkem-neugeschaeft/
  • 21 % Bestellplus
  • Quartalsumsatz auf Vorjahresniveau
  • Auftragsbestand steigt auf 620 Mio. €
  • EBIT von 2,1 Mio. € auf 5,0 Mio. € erhöht
  • Produktinnovationen im Blechdruck vorgestellt
  • Guidance 2017: Bis zu 1,25 Mrd. € Umsatz bei EBIT-Marge von rund 6 %  
  • Das 200-jährige Jubiläumsjahr 2017 hat für die Koenig & Bauer-Gruppe mit einem gegenüber dem Vorjahresquartal um 20,7 % auf 321,5 Mio. € gesteigerten Auftragseingang gut begonnen. Bei einem mit 259,1 Mio. € auf Vorjahresniveau liegenden Konzernumsatz wuchs der Auftragsbestand um 6,4 % auf 619,9 Mio. €. Mit 5,0 Mio. € lag das EBIT im Auftaktquartal deutlich über dem Vorjahreswert von 2,1 Mio. €. Das Konzernergebnis von 4,7 Mio. € (2016: 1,6 Mio. €) entspricht einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 0,30 € (Vorjahr: 0,11 €). 

    „Die klare Fokussierung auf die Wachstumsmärkte Verpackungs-, Industrie- und Digitaldruck und die Anfang 2016 gestartete konzernübergreifende Serviceoffensive wirken sich zunehmend aus. Den Serviceanteil des Konzernumsatzes konnten wir von 24 % im Vorjahr auf 26 % im ersten Quartal 2017 steigern“, erläuterte CFO Dr. Mathias Dähn. „In den Verpackungsmärkten sind wir ebenfalls gut vorangekommen. Unsere jüngste im Geschäft mit Flachbettstanzen tätige Tochtergesellschaft KBA-Iberica Die Cutters hat sich bei Auftragseingang, Umsatz und EBIT gut entwickelt“, sagte CEO Claus Bolza-Schünemann. „Mit einer leistungsstarken Drucklösung für den bisher nicht bedienten Markt zweiteiliger Getränkedosen und der weltweit ersten Digitaldruckanlage für den migrationsfreien Blechdruck haben wir Anfang Mai zwei weitere Produktinnovationen für unser Verpackungsdruckgeschäft vorgestellt.“  

    Mit maßgeschneiderten Angeboten bis hin zur vernetzten Druckfabrik (KBA 4.0) konnte der Serviceanteil des Konzernumsatzes im Auftaktquartal 2017 auf 26 % gesteigert werden (1)

    Zweistellige prozentuale Auftragszuwächse in allen drei Segmenten

    Mehr Serviceaufträge und deutlich gestiegene Bestellungen von Mittelformatanlagen ließen den Auftragseingang im Sheetfed-Segment um 12,0 % auf 152,0 Mio. € steigen. Der Umsatz blieb mit 150,0 Mio. € um 3,0 % unter dem Vorjahreswert von 154,6 Mio. €. Trotz besserer Margen erreichte das EBIT umsatzbedingt und wegen der Entwicklungsaufwendungen für neue Produkte mit 4,6 Mio. € nicht ganz den Vorjahreswert von 5,7 Mio. €.  

    Dem Segment Digital & Web werden seit Jahresbeginn auch die Aktivitäten im wachsenden Flexo-Verpackungsdruck zugerechnet. Die Anlagen für den Zukunftsmarkt flexible Verpackungen sind ebenfalls Rollenmaschinen. Bei einem um 18,5 % auf 57,7 Mio. € gestiegenen Auftragseingang und einem leicht niedrigeren Umsatz von 30,4 Mio. € legte der Auftragsbestand von 95,5 Mio. € auf 103,5 Mio. € zu. Die Optimierung der KBA-Flexotecnica (–1,8 Mio. €), hohe F&E-Kosten und der Umsatzrückstand haben das Segmentergebnis von –2,3 Mio. € belastet (2016: –2,6 Mio. €).  

    Mehr Aufträge im Wertpapier- und Glasdirektdruck führten zum Anstieg des Auftragseingangs im Segment Special um 25,3 % auf 125,7 Mio. €. Im Blechdruck blieben die Bestellungen vor der METPACK-Fachmesse Anfang Mai wie erwartet unter dem guten Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 2,6 % auf 87,8 Mio. € (2016: 85,6 Mio. €). Gegenüber 1,0 Mio. € im ersten Quartal 2016 stieg der Segmentgewinn auf 4,6 Mio. €. 

    Die neu entwickelte Blechdruckmaschine CS MetalCan adressiert den bisher nicht bedienten Markt zweiteiliger Getränkedosen, der weltweit mit 3 % p. a. wächst (2)

    Solides Bilanz- und Finanzprofil

    Höhere Vorräte für das geplante Umsatzwachstum in den Folgequartalen und gestiegene Forderungen durch eine Ballung der Auslieferungen kurz vor Quartalsende haben den Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit von –14,9 Mio. € negativ beeinflusst. Der freie Cashflow von –44,4 Mio. € war zusätzlich durch die erste Auszahlungstranche in Höhe von 21,3 Mio. € für die teilweise Ausfinanzierung der Pensionsrückstellungen belastet. Mit den liquiden Mitteln von 159,5 Mio. €, jederzeit liquidierbaren Wertpapieren von 21,5 Mio. € und hohen Bar- und Avalkreditlinien verfügt die Koenig & Bauer-Gruppe über eine stabile finanzielle Basis. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich in Relation zur gestiegenen Bilanzsumme leicht auf 31,3 % (Ende 2016: 31,1 %).  

    Die Belegschaft des Konzerns vergrößerte sich zum 31. März gegenüber dem Vorjahr um 111 auf 5.327 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben einer punktuellen Personalverstärkung im expandierenden Servicebereich und bei neuen Anwendungen für die Verpackungs- und Digitaldruckmärkte kamen 67 Beschäftigte durch den Erwerb der KBA-Iberica Die Cutters hinzu.  

    Guidance für 2017

    Der Vorstand erwartet im weiteren Jahresverlauf beim Konzernumsatz eine zunehmende Dynamik mit positiven Ergebniseffekten. Falls sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für das weltweite Geschäft nicht wesentlich verschlechtern, strebt das Management für 2017 einen organischen Umsatzanstieg im Konzern auf bis zu 1,25 Mrd. € und eine EBIT-Rendite von rund 6 % an.

    Zahlen auf einen Blick 

    Der Quartalsbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung.  

     

     

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    Rollenoffset Digitaldruck Bogenoffset Flexodruck Markt Referenzen & Anwendungen Ideen & Innovationen Unternehmen / IR
    news-649 Tue, 09 May 2017 07:15:07 +0200 Koenig & Bauer forciert die mittelfristigen Konzernziele mit erweitertem Vorstand https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/koenig-bauer-forciert-die-mittelfristigen-konzernziele-mit-erweitertem-vorstand/
  • Ralf Sammeck und Christoph Müller in den Vorstand berufen
  • Dr. Andreas Pleßke in den Vorstand abgeordnet  

  • Der Aufsichtsrat der Koenig & Bauer AG hat Ralf Sammeck (54) und Christoph Müller (56) mit Wirkung ab dem 1. Juni 2017 in den Vorstand berufen. Ralf Sammeck führt schon bisher das Segment Sheetfed, Christoph Müller das Segment Digital & Web. Beide Konzernleitungsmitglieder vertreten die von ihnen geführten Segmente künftig im Vorstand. Ralf Sammeck hat zusätzlich die Koordination des weltweiten Vertriebs zum Ausbau des Neumaschinengeschäfts übernommen. Christoph Müller ist zusätzlich für die Koordination der konzernweiten Serviceoffensive verantwortlich. Mit einer Steigerung des Service-Umsatzanteils auf 30 % bis 2021 soll eine höhere Ertragsstabilität erreicht werden. Die Berufung von Ralf Sammeck und Christoph Müller in den Vorstand zielt darauf, die Umsetzung der am 20. Februar 2017 mitgeteilten mittelfristigen Konzernziele zu unterstützen. Bis 2021 wird konzernweit eine organische Wachstumsrate von rund 4 % jährlich und eine EBIT-Marge zwischen 4 % und 9 % angestrebt. Von den 70 Mio. € Ergebnissteigerung sollen jeweils rund 20 Mio. € durch Servicewachstum und die Optimierung des Wertpapierbereichs erzielt werden.  

    Foto (v.l.): Ralf Sammeck, Dr. Andreas Pleßke und Christoph Müller

    Daher hat der Aufsichtsrat zur zügigen Optimierung des Wertpapierbereichs mit Wirkung ab dem 1. Juni 2017 das Aufsichtsratsmitglied Dr. Andreas Pleßke für ein Jahr in den Vorstand abgeordnet. Herr Dr. Pleßke wird interimsweise das Segment Special und dort vor allem die angekündigte Performance-Optimierung des Wertpapierbereichs leiten. Er übt während der Dauer seiner Abordnung keine Tätigkeit als Mitglied des Aufsichtsrats aus.

     

     

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    Digitaldruck Rollenoffset Bogenoffset Flexodruck Unternehmen / IR Ideen & Innovationen Referenzen & Anwendungen Markt
    news-640 Fri, 28 Apr 2017 10:24:02 +0200 Update für Anwender und Interessenten der zukunftsträchtigen LED-UV Technologie https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/update-fuer-anwender-und-interessenten-der-zukunftstraechtigen-led-uv-technologie/

    • KBA LED-UV Symposium unterstreicht führende Rolle von KBA-Sheetfed im Bereich LED-UV
    • Begeisterte Anwender berichten über neue Geschäftsmodelle, Differenzierungsmöglichkeiten und Vermarktungsstrategien
    • Druckdemos mit LED-UV-Anwendungen bei Akzidenz und Verpackung
    • Premiere: Industrielle Produktion durch autonomes Drucken mit ErgoTronic AutoRun an KBA Rapida 106 Wendemaschine
    • Premiere: innovative Rotationsstanze KBA Rapida RDC 106 erstmals mit automatischem Ausbrechen für hochproduktive Post-Produktion in Akzidenz und Verpackung

    Am 25. und 26. April trafen sich fast 300 Anwender und Interessenten der noch relativ jungen LED-UV-Technologie bei KBA-Sheetfed in Radebeul, um sich ein umfassendes Bild über den aktuellen Stand des Verfahrens zu machen. Neben Druckern aus 21 Ländern waren auch Vertreter der Lieferindustrie angereist.

    Einsparpotenziale mit KBA VariDry LED-UV im Überblick (1)

    KBA-Sheetfed gehört in der LED-UV-Technologie zu den internationalen Technologieführern. Mitte 2014 ging die erste Rapida 106 mit LED-Trocknern in Betrieb. Zu den weiteren Meilensteinen gehört die erste Mittelformat-Bogenoffsetmaschine für die 4 über 4-Produktion mit LED-UV Ende 2014 und 2015 die erste Rapida-Großformatanalage. Inzwischen produzieren weltweit rund 50 Halb-, Mittel- und Großformat-Rapidas mit LED-Trocknung. Die meiste Installationen befinden sich in Deutschland, Japan und Frankreich. Aber auch in Großbritannien, Österreich, Belgien, Italien, Polen, den USA und weiteren Ländern setzen bisher vorwiegend Akzidenzdrucker auf Rapidas mit LED-UV-Ausstattung. Neben klassischen Fünf- oder Sechsfarbenmaschinen mit Lackturm werden auch viele Wendemaschinen für den 4 über 4-Druck mit diesem zukunftsträchtige Trocknungsverfahren betrieben.  

    Die Anwender berichteten über viele Vorteile des LED-UV-Verfahrens. V.l.n.r. Ingo Klotz (Joh. Walch), Jürgen Ostendorf (Hofmann-Druck), Patrick Leus (Albe de Coker), Jonas Hoffmann (FarbWerk) mit Moderator Klaus-Peter Nicolay (9)

    Verfahrenstechnische Vorteile sprechen für sich

    Begeisterte KBA-Anwender haben die Vorteile von LED-UV für das eigene Unternehmen und ihre Kunden erkannt. Dabei sind die Umweltfreundlichkeit und kurze Lieferzeiten nur zwei von vielen. Hinzu kommen:

    30 Minuten nach der Begrüßung produzierte die Rapida 75 PRO bereits das dazugehörige Foto im LED-UV-Verfahren auf Naturpapier (3)

    • 50 Prozent Energieeinsparung gegenüber HR-UV bzw. der IR/TL-Trocknung bei Lackanwendungen; weiteres Einsparungspotenzial ergibt sich durch die jobabhängige Reduzierung des Trocknungsformats in Länge und Breite
    • Bis zu 20 Prozent weniger Makulatur durch den Wegfall von Kratzern oder Abschmieren
    • Geringere Reklamationsquoten durch fehlende Nachtrocknungseffekte oder nachträgliche Farbveränderungen
    • Bis zu 4 Prozent Papiereinsparung
    • 10 bis 20 Prozent höhere Druckleistung im Wendebetrieb
    • Reduzierte Auftragsdurchlaufzeiten durch die sofort mögliche Weiterverarbeitung
    • Reduzierung der Ausschussquote durch verminderten Falzbruch im Druckbild
    • Puder und Schutzlack im Druck nicht mehr erforderlich
    • Weniger Probleme und geringere Reinigungszeiten in der Weiterverarbeitung

    Es gibt in der Branche auch kritische Stimmen zum Verfahren. Einwände wie

    • Höhere Investitionskosten für die Trockner
    • Höhere Farbkosten
    • Mangelnde Deinkbarkeit der Drucksachen im Recyclingprozess

    wurden offen diskutiert. Ein wichtiges Ziel des Symposiums bei KBA-Sheetfed bestand darin, das Potenzial des Verfahrens aufzuzeigen, im Gespräch mit der Lieferindustrie aktuelle und zu erwartende Entwicklungen und Verbesserungen darzustellen sowie Ängste und Bedenken, die jedes neue Verfahren mit sich bringt, abzubauen.  

    Ralf Sammeck, Geschäftsführer von KBA-Sheetfed, stellte bei der Begrüßung neue Produkte und Services für Bogendrucker vor. Er positionierte KBA-Sheetfed als führenden Partner bei der Einführung neuer, datenbasierter Services (2)

    Podiumsdiskussionen mit Anwendern und Lieferanten

    Die drei Podiumsdiskussionen moderierte Klaus-Peter Nicolay als unabhängiger Druckfachmann, Branchenanalyst und Herausgeber der Zeitschrift Druckmarkt.  

    In der ersten Runde mit Experten von KBA-Sheetfed und weiteren Lieferanten, ging es um die verfügbare Systemtechnik. Unter der Headline „Was bietet die LED-UV-Technologie einer modernen Druckerei“ wurden Praxiserfahrungen, konstruktive Lösungen, Handling und Servicethemen zusammengefasst.  

    Haftpapier mit 80 g/m2 wurde über den Rollenschneider an einer Rapida 106 im LED-UV bedruckt – bei Leistungen von 20.000 Bogen/h (4)

    Über maßgeschneiderte Consumables-Pakete diskutierten die Fachleute von KBA im Anschluss mit Vertretern von Toyo, Actega, Scheufelen, Papyrus, StoraEnso und Igepa. Neben neuesten Entwicklungen bei Farben und Lacken sprachen die Hersteller über standardisierte Mess- und Analyseverfahren, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Migration, Lebensmittelechtheit, sowie die Dimensionsstabilität und Deinkbarkeit von Bedruckstoffen. Einigen Kombinationen von Farbe und Papier lassen sich problemlos deinken, informierte Dr. Wolfgang Rauh, Abteilungsleiter Material und Umweltschutz bei der FOGRA. Im Zweifelsfall ist der Kontakt zu den Farb- und Papierherstellern hilfreich.  

    Michael Billa (r.) von KBA-Deutschland präsentierte das Energie-Managementsystem VisuEnergy, mit dem der Energieverbrauch der Bogenoffsetmaschinen in Echtzeit angezeigt wird (5)
    Das dritte Modul war den Anwendern vorbehalten: Ingo Klotz von der Druckerei Joh. Walch (Augsburg/Deutschland), Jürgen Ostendorf von Hofmann Druck (Nürnberg/Deutschland), Patrick Leus von Albe de Coker (Antwerpen, Belgien) und Jonas Hoffmann von FarbWerk (Detmold/Deutschland) stellten ihr Unternehmenskonzept mit den LED-UV-Verfahren vor. Daneben verglichen sie den ROI von LED-UV im Vergleich zum konventionellen Druck, informierten über die erreichbaren Qualitätsstandards und die Energieeffizienz des Verfahrens in ihren Unternehmen. Dazu gehört ein erweiterter Farbraum, der den Druck mit Sonderfarben oftmals überflüssig macht. Es lassen sich wesentlich höhere Farbdichten erzielen. Der Druck auf ungestrichene Papiere kommt an den auf gestrichene Materialien heran. Dadurch lassen sich neue Druckaufträge im oberen Qualitätssegment generieren. Für die Vermarktung der Drucksachen ergeben sich ganz neue Ansätze und Strategien. Der LED-UV-Druck bietet den Druckbetrieben regionale Alleinstellungsmerkmale, mit denen sie sich von Mitbewerbern abheben können. Viele Teilnehmer bestätigten, dass sie sich dank LED-UV neue Märkte erschlossen haben.  

    Das Drucker- und Moderatorenteam von Rapida 75 PRO und Rapida 106 mit den aktuellen Druckmustern von beiden Maschinen (6)

    Druckdemos bestätigen Erfahrungen der Anwender

    Dirk Winkler präsentierte die dank ErgoTronic AutoRun innerhalb von nur 21 Minuten produzierten Jobs: Den Umschlag und sechs Signaturen der Kundenzeitschrift KBA Report sowie ein Poster (7)
    In den Druckdemonstrationen bestätigten sich die Anwendererfahrungen. Während der Produktion an einer Rapida 75 PRO und zwei Rapida 106-Anlagen konnten die Teilnehmer die aktuellen Energieverbräuche in Echtzeit über VisuEnergy verfolgen.  

    An einer Fünffarben-Rapida 75 PRO mit Lackausstattung stand die Produktion auf Offset-und Naturpapieren bei voller Farbbelegung im Mittelpunkt. Gezeigt wurde die schnelle Weiterverarbeitung der Druckjobs auf einem Schnellschneider Perfecta 132 TS.  

    Die Produktion von Inmould- und Selbstklebeetiketten mit und ohne Kaltfolie wurde an einer Sechsfarben-Rapida 106 mit Lackturm gezeigt. Nach dem Druck mit Kaltfolie wurde die Maschine auf die Produktion mit Deckweiß umgerüstet. Zum Schluss lief eine Produktion von Zigarettenschachteln auf metallisiertem Karton. Alle drei Druckmotive zeigten, dass LED-UV immer öfter auch im Verpackungsdruck seinen Platz findet.  

    Autonomes Drucken: nach Auftragsende rüstet die Rapida 106 automatisch den Folgejob und geht wieder in den Druck. Druckinstrukteur Erdogan Köksoy bekam derweil von Dirk Winkler einen Kaffee spendiert (8)
    LED-UV in Verbindung mit dem autonomen Drucken zeigte KBA als Weltneuheit auf einer Achtfarben-Rapida 106 mit zusätzlichem Lackturm. „ErgoTronic AutoRun“ lässt Druck- und Rüstprozesse ohne menschliche Eingriffe nach der vorbereiteten Jobliste ablaufen. Nur Bedruckstoff, Druckplatten, und Verbrauchsmaterialien müssen bereitgestellt werden. Umschläge und sechs Signaturen des erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Kundenmagazins KBA Report liefen in Kleinstauflagen auf dem Rüstzeitweltmeister Rapida 106. Die Rapida LiveApp diente dabei zur Information, Material- und Chargenzuordnung für den Bediener.  

    Game-Changer: Auf der Rotationsstanze Rapida RDC 106 wurden Faltschachteln gestanzt und ausgebrochen – bei Leistungen von 13.000 Bogen/h. Nach einem schnellen Wechsel der Stanzwerkzeuge erfolgte das Anstanzen von Klebeetiketten – mit 15.000 Bogen/h (10)

    Als weiteres Highlight präsentierte KBA-Sheetfed das Stanzen von Verpackungen auf einer Rotationsstanze Rapida RDC 106: erstmals mit automatischem Ausbrechen, einer Weltneuheit beim Rotationsstanzen. Nach einem schnellen Jobwechsel wurden Selbstklebeetiketten angestanzt. Die Jobwechsel verlaufen an der Rapida RDC 106 deutlich schneller als an einer Flachbettstanze – bei bestimmten Anwendungen ein weiteres Plus für das Rotationsstanzen.  

    Eine abendliche Dampferfahrt auf der Elbe schloss einen informationsreichen Arbeitstag ab.

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    news-638 Wed, 26 Apr 2017 15:07:13 +0200 KBA-MetalPrint stellt zur METPACK die gemeinsam mit KBA-Digital & Web entwickelte neue Druckwerk-Generation CS MetalCan vor https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/kba-metalprint-stellt-zur-metpack-die-gemeinsam-mit-kba-digital-web-entwickelte-neue-druckwerk-generation-cs-metalcan-vor/ Seit Jahrzehnten ist Koenig & Bauer (KBA) Vorreiter in der Kurzfarbwerk-Technologie ohne Farbzonen und voluminösen Walzenfarbwerke. Makulatursparende Kurzfarbwerke kamen schon in den Anilox-Hochdruck, Flexo- und Anilox-Offsetrotationen der 1980er und 1990er Jahre zum Einsatz. Im wasserlosen Offset werden sie heute u. a. bei der Bogenmaschine Genius 52 UV und der für ihre exzellente Druckqualität bekannten Zeitungsrotation Cortina eingesetzt. Das über viele Jahre gewachsene Know-how kommt nun auch der Verpackungsbranche zugute. Auf der Fachmesse METPACK 2017 in Essen stellt die Stuttgarter KBA-MetalPrint GmbH in Halle 3 (Stand Nr. B 39) unter dem neuen Label Can Solutions die gemeinsam mit der Schwestergesellschaft KBA-Digital & Web Solutions in Würzburg für die Massenproduktion von Getränkedosen konzipierte CS MetalCan vor. Mit ihren zehn Kurzfarbwerken für den indirekten Hochdruck (Letterset), automatisiertem Platten- und Gummituchwechsel und weiteren Innovationen setzt die CS MetalCan neue Maßstäbe im Getränkedosendruck.  

    CanSolutions: Bedrucken und Trocknen von 2-Teil-Dosen. Designstudie CS MetalCan mit CS PinOven (1)

    Neues Anwendungsfeld Highspeed-Produktion

    Die CS MetalCan ergänzt das Portfolio von KBA-MetalPrint für den Blechdruck. In Verbindung mit den Trockner-Systemen CS PinOven und CS BeltOven bietet KBA-MetalPrint neben der starken Stellung im Marktsegment 3-teilige Dosen nun auch für den Markt 2-teiliger Dosen eine komplette Lösung an.  

    Die Kurzfarbwerke der CS MetalCan wurden speziell an die Anforderungen und Umgebungsbedingungen des Getränkedosendrucks angepasst. Die eingesetzten Hochleistungsmotoren erlauben eine maximale Nenndrehzahl von bis zu 2.500 cpm.  

    Bedienseite der CS MetalCan mit den zehn Kurzfarbwerken sowie Platten- und Gummituchwechslern (2)

    Neue Standards für Rüst- und Einrichteprozesse

    Analysen der Getränkedosenherstellung haben gezeigt, dass der Druckprozess den Flaschenhals in der verketteten Linienproduktion darstellt. Immer wieder kommt es durch lange Dekorwechselzeiten zum Stillstand der gesamten Linie. Mit dem automatischen Druckplatten- und Gummituchwechsel werden schnelle Auftragswechsel erreicht und Linienstopps vermieden. Jedes Druckwerk ist mit einem Plattenwechselautomat ausgestattet. Die Druckplatten können innerhalb von einer Minute synchron getauscht werden. Zusätzlich können die zwölf Drucktücher des zentralen Segmentrades gleichzeitig gewechselt werden. Der Bediener kann sich dadurch auf die wesentlichen Aufgaben des Rüst- und Einrichteprozesses konzentrieren.  

    Vorteile für Anwender und Marken-Owner

    Neben verkürzten Dekorwechselzeiten bietet der hohe Automatisierungsgrad der CS MetalCan mehr Sicherheit für den Bediener. Wo vorher Arbeiten innerhalb der Maschine manuell durchgeführt werden mussten, sind lediglich intuitive Tastenkommandos über das 24“-Touch-Display notwendig.  

    Die einzigartige Anzahl von zehn Farbwerken bietet Marken-Ownern mehr Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Produkte. Dem Trend zu immer farbiger und aufwendiger gestalteten Getränkedosen wird so Rechnung getragen.  

    Segmentrad mit Magnetauflage (3)
    Solides Wachstum des Getränkedosenmarktes

    Der Getränkedosenmarkt beläuft sich auf ca. 320 Mrd. Einheiten p.a. (2015) und verfügt über ein solides CAGR von ca. 3 % p.a.. In reifen Märkten wie den USA werden jährlich 300 - 350 Getränkedosen pro Kopf konsumiert. Deutschland ist aufgrund des Dosenpfandes ein sehr kleiner Markt, verzeichnet mittlerweile aber ein starkes Wachstum.  

    Mit der neuen CS MetalCan verfügt KBA-MetalPrint über eine hervorragende Lösung für die höchst anspruchsvollen Gegebenheiten des Getränkedosendrucks. Die KBA-Gruppe setzt mit der Neuentwicklung ihre erfolgreiche Strategie fort, das Portfolio für den wachsenden Verpackungsmarkt ständig zu erweitern.  

    Die Vorteile von CS MetalCan auf einen Blick:

    • stark verkürzte Rüst- und Einrichteprozesse
    • mehr Sicherheit für den Bediener
    • erhöhter Linienoutput
    • gesteigerte Qualität und Farbigkeit der Dekore
    • stark verbesserte Auflagenstabilität des Farbtransfers
    • weniger Makulatur bei Dekorwechseln und Linienstopps  
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    news-635 Fri, 21 Apr 2017 09:50:25 +0200 Neuer KBA WEBSHOP im Jubiläumsjahr https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/neuer-kba-webshop-im-jubilaeumsjahr/ Verbesserte Funktionen, frisches Design und eine hohe Benutzerfreundlichkeit − mit einem neuen KBA WEBSHOP für Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien und Service-Dienstleistungen bietet Koenig & Bauer (KBA) seinen Kunden über den stetig wachsenden Vertriebskanal Internet viele Vorteile. „Aufbauend auf den Erfahrungen mit unserem schon bisher erfolgreichen Webshop, haben wir viele Anregungen und Tipps unserer Kunden in den neuen Webshop einfließen lassen“, so Thomas Potzkai, Bereichsleiter Service bei der KBA-Digital & Web. Dank der übersichtlichen und benutzerfreundlichen Navigation ist es für die Kunden einfacher, sich im KBA WEBSHOP zurechtzufinden und alle relevanten Inhalte intuitiv zu bedienen. Pünktlich im Jahr des 200-jährigen Firmenjubiläums geht der neue KBA WEBSHOP für Verschleiß- und Ersatzteile live.  

    Modern, intuitive Bedienung und kundenorientiert – der neue KBA WEBSHOP geht live (1)

    Konzernübergreifende Einführung geplant

    Zunächst wird der Webshop für Kunden der KBA-Digital & Web Solutions angeboten und Zug um Zug weltweit freigeschaltet. In weiteren Schritten werden die KBA-Sheetfed Solutions, die Schweizer KBA-NotaSys SA, KBA-MetalPrint GmbH, KBA-Metronic GmbH und KBA-Flexotecnica S.p.A. noch in diesem Jahr den neuen Webshop installieren. Der überarbeitete Webshop ist eine von vielen Initiativen im Rahmen eines konzernübergreifenden Serviceprojekts, mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern.   

    Durch viele neue Features können die Kunden das Serviceangebot noch besser nutzen (2)

    Viele Features im neuen KBA WEBSHOP

    Der Shop lässt sich auf dem PC sowie allen gängigen Mobilgeräten bedienen und hat mit dem Update zahlreiche neue Features und Suchmöglichkeiten erhalten. Eine Warenkorb-Funktion bietet beispielsweise die Möglichkeit Verbrauchsmaterialien und Verschleißteile mit einem zyklischen Bestellmodus zu versehen. Eine Verfügbarkeitsanzeige ist ein weiteres sehr nützliches Feature für die Kunden, um ihre Einkaufsplanung und Lagerhaltung zu optimieren.  

    „Unser Webshop ist natürlich ein fortlaufender Prozess. Wir werden immer wieder neue Features anbieten und unseren Shop permanent weiterentwickeln − wie zum Beispiel das „flowless coupling“, damit Bestellungen über kundenspezifische Bestellsysteme ausgelöst werden können“, so Thomas Potzkai. Neben der breiten Produktpalette können über den neuen KBA WEBSHOP auch Serviceleistungen, wie zum Beispiel ein Thermografie Audit oder eine Maschinennetzwerk-Prüfung angefragt werden.

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    news-634 Fri, 21 Apr 2017 09:26:47 +0200 „Die Zukunft von Print führt über Qualität und Service“ https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/die-zukunft-von-print-fuehrt-ueber-qualitaet-und-service/ Mit der KBA Rapida 75 PRO, neuem Workflow und Top-Service schnürten KBA-Sheetfed und Steuber für die Hansa-Druckerei in Grevenbroich ein Erfolgspaket. Sie produziert rasant und erreicht eine Qualität, die das Team der Hansa-Druckerei ins Staunen versetzt. Seit Anfang 2017 ist die Vierfarben-Rapida 75 PRO mit Lackwerk im Grevenbroicher Betrieb im Einsatz. Ein Jahr lang hatte sich Geschäftsführer Marc Abels zuvor mit der Investition in eine neue Maschine im B2-Format getragen, hatte Angebote eingeholt, Tests durchgeführt – und sich schließlich für KBA entschieden.  

    „Die Entscheidung fiel nicht zuletzt wegen des sehr kompetenten Eindrucks, den Steuber und KBA in der gesamten Beratungsphase gemacht haben“, erklärt der 34-Jährige, der gemeinsam mit seiner Schwester, Christina Müller-Abels, das Unternehmen führt. Angebahnt hatte sich der Kontakt zum Mönchengladbacher Systemhaus mit einem „unwiderstehlichen“ Angebot auf der letztjährigen drupa: Das Hansa-Team könne die Rapida 75 PRO auf dem KBA-Stand nicht nur genauer besichtigen, sondern nach Messeschluss auch testen. Dafür reisten die Drucker aus Grevenbroich gerne an – mit Anforderungen, von denen Marc Abels selbst zugibt, sie seien „grenzwertig hoch“ gewesen. Die Halbformatmaschine parierte tadellos. „Die Präsentation, die Vorführung und auch der Andruck haben so gut funktioniert, wie wir es uns nicht erträumt hatten“, sagt der Druckerei-Chef, der auch bei seiner eigenen Arbeit nicht mit Qualitätsansprüchen geizt.  

    Vertrauensvolle Partnerschaft (v.l.): Uwe Grunwald, Vertrieb Steuber und Marc Abels, Geschäftsführer der Hansa-Druckerei & Verlag (1)

    Workflow macht Paket komplett

    Zusätzlich zu einer neuen Maschine benötigte die Druckerei Ersatz für ihren Workflow – unter anderem wegen fehlender CIP 3-Anbindung. Da Steuber unter anderem auch Agfa-Servicepartner ist, installierten die Mönchengladbacher zwei Tage nach dem drupa-Drucktest im eigenen Haus noch einen Apogee-Workflow zum Probelauf. Damit war das Paket geschnürt. „Solche Aktionen zu drupa-Zeiten – spätestens in diesem Moment wusste ich, dass die Zusammenarbeit richtig gut funktionieren wird“, so Marc Abels. Der Workflow wurde im Sommer und die Rapida im Dezember 2016 in Grevenbroich installiert. Von KBA und Steuber eingehend instruiert, arbeiten nun bis zu drei Drucker an der Maschine. Ein erstes Fazit nach drei Monaten? – „Großer Vorzug zum Vorgänger ist der doppelt große Druckzylinder. Es lassen sich höhere Grammaturen verarbeiten, die auch problemloser laufen. Die Bedienung mit TouchTronic ist einfach, die Qualität hoch.“ Zahlreiche Inline-Veredelungslösungen, neueste Trocknungstechnologie und eine geringe Grundfläche sind für das Team weitere Pluspunkte.  

    Vorteil einer geringen Maschinengrundfläche: Die Rapida 75 PRO fügt sich optimal in die Räume der Hansa-Druckerei in Grevenbroich ein (2)

    Mit der Rapida 75 PRO auf 100 Prozent

    Was die erfahrenen Hansa-Drucker besonders überzeugt, ist die hohe Qualität: „Mit der Rapida erreicht man 100 Prozent des Ergebnisses“, meint Marc Abels. „Zwar dauert die Einarbeitungszeit etwas länger, aber wir schaffen nun auch die letzten fünf Prozent, die zuvor unmöglich waren.“ Mit der neuen KBA und mit weiteren Offset- sowie Digitaldruckmaschinen sieht sich die Druckerei nun bestens für Aufträge in einem breiten Spektrum ausgestattet. Offset und Digitaldruck – beides ergänze sich je nach Budget und nach Kundenprojekt, meint Marc Abels, der von der Zukunftsfähigkeit von Print überzeugt ist. Zunehmend mehr Kunden legten Wert auf „anfassbare“, hochklassige Produkte. Der Weg gehe wieder deutlich hin zu Service und Qualität. Beides sind wichtige Begriffe für das Unternehmen, das für eine bundesweite Kundschaft vom Briefbogen über Broschüren bis hin zu Mailings ein breites Angebot an Druckerzeugnissen produziert.  

    Steuber als Schnittstelle

    Für Marc Abels stimmen beim KBA-Kauf die technische Qualität, der Service und das Preis-Leistungsverhältnis – außerdem erreicht für ihn die Rapida die 100-Prozent-Zielline in Sachen Qualität (3)
    Kurze Wege, Kundenpräsenz und Flexibilität – so hält man es bei Hansa seit 1955, als der Großvater Jakob Abels den Betrieb gründete. Von 1962 an produziert und expandiert die Druckerei in den Räumen in der Grabenstraße. Mit den Abels-Geschwistern führt seit 2014 die dritte Generation das Unternehmen. So wie sie selbst jederzeit ansprechbar sind, schätzen sie an Geschäftspartnern persönliches Engagement und Kompetenz: „Steuber ist die Schnittstelle für verschiedene Systeme im Pre-Press, im Druck und in der Weiterverarbeitung. Wenn ich anrufe, hänge ich nicht in einer Hotline in einem anderen Land fest, sondern spreche mit Menschen vor Ort, die Ahnung von der Materie haben. Und erhalte meine Lösung schnell und unkompliziert.“

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