KBA News Feed http://www.kba.com/ de Koenig & Bauer AG Wed, 29 Mar 2017 02:38:18 +0200 Wed, 29 Mar 2017 02:38:18 +0200 news-621 Tue, 28 Mar 2017 10:28:44 +0200 Perfekte Plattenwechsel an Rapida-Bogenoffsetmaschinen https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/perfekte-plattenwechsel-an-rapida-bogenoffsetmaschinen/ An den Rapida-Bogenoffsetmaschinen erfolgt der Druckplattenwechsel meist vollautomatisch mit FAPC bzw. simultan mit DriveTronic SPC. Als höchste Automatisierungsstufe gibt es an der KBA Rapida 106 den fliegenden Jobwechsel (Flying JobChange). Für die richtige Position und Reihenfolge der Druckplatten in der Maschine sorgt dabei DriveTronic Plate Ident. Diese nur von KBA-Sheetfed angebotene Automatisierungs-Option trägt zur weiteren Reduzierung der Rüstzeiten bei und bringt die Maschine nahezu ohne Korrekturen in die Auflagenproduktion. Plattenerkennung vor dem Wechselprozess

Die Kameras für DriveTronic Plate Ident messen unter einem speziellen Licht (3)
DriveTronic Plate Ident ist ein kamerabasiertes System, das die ordnungsgemäße Lage der Druckplatten während des vollautomatischen Wechsels erkennt. Mittels Messmarken auf den Druckplatten erkennt Plate Ident, ob sich eine Platte im Wechselschacht befindet. Falls ja, wird deren Lage in der Plattenspannschiene kontrolliert. Sind die zu wechselnden Druckplatten exakt positioniert, erhält der automatische Plattenwechsler eine Freigabe. Der Wechselprozess beginnt.  

DriveTronic Plate Ident war bisher nur für Maschinen der Baureihen Rapida 106, Rapida 145, Rapida 164 und MetalStar 3 mit DriveTronic SPC verfügbar. Ab sofort gibt es dies Option auch für diese Baureihen mit FAPC-Plattenwechsel. Die Halbformat-Maschinen Rapida 75 PRO und Rapida 76 können künftig ebenfalls mit dieser Automatisierungsfunktion für den FAPC ausgestattet werden.  

Rapida 145 mit simultanem Druckplattenwechsel DriveTronic SPC und DriveTronic Plate Ident (4)

Automatische Korrektur der Plattenposition

Mit dem Plate Position Check, einer Zusatzfunktion von DriveTronic Plate Ident, erfolgt die automatische Korrektur der Plattenposition, noch bevor der erste Bogen bedruckt ist. Das Tool beurteilt die Position der Druckplatten zueinander und korrigiert die Plattenzylinder entsprechend. Nach dem ersten Abzug und minimalen Korrekturen beginnt meist sofort die Auflagenproduktion. Für Betriebe, die die Maschine nicht erneut für Registerkorrekturen anhalten wollen, empfiehlt sich ein zusätzliches QualiTronic ICR.  

Plattenwechsler-Schutz mit Plate Ident-Kamera (2)

Der Plate Position Check eignet sich vor allem für Unternehmen, in denen die Platten noch manuell gestanzt werden. Heutige CtP-Anlagen stanzen oft so genau, dass sich der Plate Position Check erübrigt, wenn alle Druckplatten eines Auftrages im gleichen CtP-System gestanzt wurden.  

Die richtige Druckplatte am richtigen Ort

Während Voreinstelldaten eines Druckjobs wie Farbprofile, Duktordrehzahlen oder Flächendeckung aus dem PPS-System LogoTronic Professional oder über CIPLinkX an die Rapidas übertragen werden, überprüft DataMatrix Select parallel die Zugehörigkeit der Druckplatten zum jeweiligen Auftrag, Teilauftrag und Schön- und Widerdruck sowie die Übereistimmung der Druckplatte mit der Farbe im Druckwerk. Damit schließt DataMatrix Select als weitere Zusatzfunktion von DriveTronic Plate Ident den Kreis zum durchgehenden Prozessmanagement.  

Das fehlerhafte Zuordnen von Druckplatten in der Maschine wird erkannt und signalisiert. Zusätzlich verbessert sich die Möglichkeit der Nachkalkulation jedes einzelnen Druckauftrages.  

Druckplatte mit Messmarken für den Plate Position Check und Data Matrix Code für die Identifizierung (1)
Der Data Matrix Code befindet sich zweimal auf jeder Druckplatte zwischen den Messmarken von DriveTronic Plate Ident (s. Foto 1). Nach dem Auslesen des Codes in jedem Druckwerk vergleicht LogoTronic Professional bzw. CIPLinkX die Daten mit denen aus der zentralen Datenbank. Dabei erfolgt eine Plausibilitätsprüfung des Druckauftrages zur Druckplatte, der Druckplatte zum Druckwerk, der Druckplatte zum Farbauszug sowie eventueller Sprachversionen. Mit dem Data Matrix Code lässt sich jede Druckplatte eindeutig identifizieren.  

Die Kombination aus vollautomatischem Druckplattenwechsel und dem Plattenerkennungssystem DriveTronic Plate Ident mit den beschriebenen Zusatzfunktionen ermöglicht bei kleiner werdenden Auflagen mit vielen Jobwechseln eine deutliche Steigerung der Produktivität. Die Reduzierung der Anlaufmakulatur erhöht die Wirtschaftlichkeit. Fehler beim Plattenwechsel sind Vergangenheit. 

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news-619 Thu, 23 Mar 2017 12:30:18 +0100 Automatisierung, Standardisierung und Digitalisierung im Bogenoffset geht weiter https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/automatisierung-standardisierung-und-digitalisierung-im-bogenoffset-geht-weiter/ Die Initiative Online Print (IOP) regte kürzlich an, die Standardisierung von Druckmaschinen für den Online-Druck voranzutreiben. KBA-Sheetfed als Lieferant von Bogenoffsetmaschinen für Internetdrucker weltweit, begrüßt diese Initiative. Der Druckmaschinenhersteller wird Konzepte entwickeln und umsetzen, die Online-Drucker in ihrer täglichen Arbeit noch intensiver unterstützen.Vieles ist bereits realisiert, weiteres wird u.a. im direkten Austausch mit den Vertretern des IOP umgesetzt. KBA-Sheetfed will auf die Belange der Online-Drucker eingehen und Maschinen anbieten, die noch besser auf deren Geschäftsmodell zugeschnitten sind. Dabei stehen Performance, Bedienbarkeit und Standardisierung für die industrielle Produktion im Vordergrund.  

Moderner Drucksaal mit Rapida 106-Wendemaschinen für die 4 über 4-Produktion (1)

Mit Druckleistungen bis zu 20.000 Bogen/h im Mittelformat und 18.000 Bogen/h im Großformat verfügen die KBA Rapidas bereits über eine Spitzen-Performance. Dank weitgehender Automatisierung mit einigen Alleinstellungsmerkmalen bewältigen sie bis zu 15 Jobs pro Stunde – das sind 200 Aufträge pro Tag. Über 900 Mio. Drucke sind in der Praxis schon mit einer einzigen Rapida-Maschine produziert worden. Diese Zahl spricht für hohe Verfügbarkeit und Robustheit der Technik. Neue digitale Services zum Bedienen und Warten der Rapida-Maschinen beschleunigen und vereinfachen Prozessabläufe, erhöhen die Verfügbarkeit und machen Wartungen vorhersagbar.  

Ein Beispiel für Connected Services: das KBA-Kundenportal mit übersichtlichen Auswertungen von Leistungsdaten der Rapida-Bogenoffsetmaschinen (2)

Ein Baustein hierfür ist die Rapida-App mit mobilen Bedien- und Wartungsfunktionen sowie Chargenerfassung bis hin zum Controlling für Verbrauchsmaterialien. Unter der Dachmarke KBA 4.0. bietet KBA zudem Connected Services wie Performance Reports, Benchmarking zum internationalen Wettbewerb, Support-Tickets und Chat-Funktionen an. KBA-Sheetfed ist sicher, mit den vorhandenen sowie neuen Technologien und Services den Online-Druckern heute und in Zukunft exakt auf ihr Geschäftsmodell zugeschnittene Bogenoffset-Produktionsanlagen zur Verfügung stellen zu können.

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news-614 Wed, 22 Mar 2017 07:30:00 +0100 Koenig & Bauer auf Wachstums- und Ertragskurs https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/koenig-bauer-auf-wachstums-und-ertragskurs/
  • 14 % Umsatzplus auf 1.167 Mio. €
  • Zuwächse im Servicegeschäft, Marktanteilsgewinne in den Wachstumsfeldern Verpackungs- und Digitaldruck
  • Robuster Auftragseingang und hoher Auftragsbestand
  • Höchste Gewinnmarge in 199-jähriger Firmengeschichte
  • Profitabilität in allen Segmenten
  • Eigenkapitalquote auf 31 % gestiegen
  • 50 Cent € Dividendenvorschlag je Aktie
  • Guidance 2017: Bis zu 1,25 Mrd. € Umsatz bei EBIT-Marge von rund 6 %
  • Neue Konzernziele bis 2021 mit 70 Mio. € Ergebnissteigerung  
  • Mit einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 2016 hat die Koenig & Bauer-Gruppe ihre erst Anfang 2015 ausgegebenen Mittelfristziele mit bisher ungekannt hohen Margen bereits überwiegend erreicht oder sogar übertroffen. „Das profitable Wachstum haben wir aus bestehenden und neuen Verpackungsmärkten, aus industriellen Applikationen im digitalen Rollendruck und durch den weiteren Ausbau des Servicegeschäfts generiert – und das ohne konjunkturellen Rückenwind“, erläuterte CEO Claus Bolza-Schünemann. „Mit der Profitabilität aller Segmente haben wir eine weitere Zielsetzung realisiert“, sagte CFO Dr. Mathias Dähn. „Nach einem Jahrzehnt mit Umsatzrückgängen und unbefriedigenden Margen wollen wir unsere Aktionäre an diesem Erfolg angemessen beteiligen. Vorstand und Aufsichtsrat werden der am 23. Mai 2017 tagenden Hauptversammlung eine Dividende von 50 Cent € je Aktie vorschlagen.“  

    Gute Geschäftsentwicklung im KBA-Konzern

    Trotz der unverändert anspruchsvollen weltwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen konnte mit 1.149,7 Mio. € der Auftragseingang des Vorjahres (1.182,7 Mio. €) annähernd erreicht werden. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2016 mit 557,5 Mio. € weiter auf einem hohen Niveau (2015: 574,9 Mio. €). Mit einer weiter in Richtung Zukunftsmärkte veränderten Umsatzstruktur übertrafen die Konzernerlöse mit 1.167,1 Mio. € den Vorjahreswert von 1.025,1 Mio. € um 13,9 %. Durch Zuwächse im europäischen Ausland, in Nord- und Lateinamerika sowie Afrika lag die Exportquote mit 85,5 % leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres (85,0 %). Das Geschäft in Asien/Pazifik war durch die Abkühlung der Konjunktur in China belastet.  

    EBT-Guidance von bis zu 5 % voll erreicht

    Zum signifikanten Gewinnanstieg auf den höchsten Wert der 199-jährigen Firmengeschichte trugen der Mehrumsatz mit besseren Margen, die durchgängig gute Auslastung und die nachhaltig reduzierte Kostenbasis durch die erfolgreich abgeschlossene Restrukturierung bei. Das EBIT und das EBT legten ohne Einmalerträge auf 62,9 Mio. € bzw. 56,8 Mio. € zu. Mit 4,9 % wurde die prognostizierte EBT-Marge von bis zu 5 % voll erreicht. Zu den operativen Ergebnistreibern kamen wesentliche Einmalerträge aus der Zuschreibung von abgewerteten Sachanlagen von 22,4 Mio. € und dem Ansatz aktiver latenter Steuern von 7,4 Mio. €. Das mehr als verdreifachte Konzernergebnis von 82,2 Mio. € (2015: 26,9 Mio. €) entspricht einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 4,98 € (Vorjahr: 1,62 €).  

    Das Sheetfed-Segment hat seinen Weltmarktanteil im Bogenoffset auf rund 25 % und im Großformat auf deutlich über 60 % gesteigert (1)

    Positive Ertragsdynamik setzt sich bei Sheetfed fort

    Dank des Wachstums im Verpackungsmarkt und deutlicher Marktanteilsgewinne konnte das Sheetfed-Segment den Umsatz um 9,5 % auf 615,0 Mio. € steigern. Trotz hoher Messe- und Entwicklungskosten legte das EBIT von 25,5 Mio. € auf 31,3 Mio. € zu. Dazu beigetragen haben der Mehrumsatz mit besseren Margen, die gute Auslastung und das wachsende Servicegeschäft. Bei einem wie erwartet ruhigeren Nach-drupa-Geschäft wurden durch ein gutes Q4 Bestellungen in Höhe von 569,7 Mio. € (2015: 663,0 Mio. €) eingebucht.    

    Digital & Web wächst in Zukunftsmärkten

    Mit den Zuwächsen im Servicegeschäft und bei neuen Digitaldruckanwendungen hat sich Digital & Web gut weiterentwickelt und mit einem EBIT von 1,9 Mio. € die Gewinnzone erreicht, obwohl Entwicklungsaufwendungen das Segmentergebnis belasteten. Bei einem um 28,0 % auf 150,8 Mio. € gestiegenen Auftragseingang legte der Umsatz mit einem Plus von 59,0 % auf 156,5 Mio. € zu. Von der Kooperation mit HP im Sektor Wellpappen-Verpackungen und den eigenen RotaJET-Baureihen erwartet Koenig & Bauer einen weiter wachsenden Beitrag des Digitaldruckgeschäfts.  

    Die auf der drupa mit hervorragenden Druckergebnissen überzeugende Inkjet-Rollenrotation RotaJET L wird derzeit für neue Anwendungen im Industrie- und Verpackungsdruck weiterentwickelt (2)

    Auftrags-, Umsatz- und Ergebniszuwächse im Special-Segment

    Die gute Entwicklung der Verpackungsdrucklösungen führte zum Anstieg des Auftragseingangs auf 491,4 Mio. € (2015: 477,7 Mio. €). Im Wertpapierdruck haben wir in einem wettbewerbsintensiven Umfeld unsere international führende Rolle mit einem Marktanteil von über 80 % gehalten. Von 422,9 Mio. € im Vorjahr wuchs der Umsatz um 11,6 % auf 472,0 Mio. €. Gegenüber 27,7 Mio. € im Jahr 2015 stieg der Segmentgewinn auf 42,8 Mio. €.  

    Bilanzprofil und Finanzkraft weiter gestärkt

    Die deutliche Steigerung des freien Cashflows von –23,7 Mio. € im Vorjahr auf 2,3 Mio. € hat zum Anstieg der liquiden Mittel auf 202,0 Mio. € beigetragen (31.12.2015: 186,3 Mio. €). Mit der komfortablen Nettoliquidität von 168,1 Mio. € sowie den Bar- und Avalkreditlinien von 80,0 Mio. € bzw. 237,2 Mio. € verfügt Koenig & Bauer über eine stabile finanzielle Basis. Zusätzlich stehen ausreichend Mittel für ein verstärktes Engagement in Wachstumsmärkten und für Investitionen in effiziente Produktions- und IT-Prozesse zur Verfügung. Die solide Bilanzstruktur wurde durch die Steigerung der Eigenkapitalquote in Relation zur höheren Bilanzsumme auf 31,1 % (2015: 26,5 %) weiter verbessert.  

    Die Belegschaft des Konzerns vergrößerte sich im Jahr 2016 um 69 auf 5.318 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben einer punktuellen Personalverstärkung im expandierenden Servicebereich und bei neuen Anwendungen für die Verpackungs- und Digitaldruckmärkte kamen 60 Beschäftigte durch den Erwerb der Iberica AG zum Einstieg in den wachsenden Markt der Flachbettstanzen hinzu.

    Guidance für 2017

    „Trotz der unverändert anspruchsvollen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, vor allem durch die jüngsten politischen Entwicklungen, schauen wir zuversichtlich auf unser 200-jähriges Jubiläumsjahr 2017“, sagte Claus Bolza-Schünemann. „Falls sich die Bedingungen für unser internationales Geschäft nicht wesentlich verschlechtern, streben wir für 2017 einen organischen Umsatzanstieg im Konzern auf bis zu 1,25 Mrd. € und eine EBIT-Rendite von rund 6 % an.“  

    KBA-MetalPrint hat die erste Mailänder 280 Druck- und Lackierlinie in Betrieb genommen, die ausschließlich Tafeln aus Aluminium bedruckt, die zu boomenden Longcaps für hochwertige Spirituosen verarbeitet werden (3)

    Neue Konzernziele für 2017 - 2021

    Bis 2021 will der KBA-Vorstand den Konzernumsatz um rund 4 % pro Jahr organisch steigern. Dabei soll gut die Hälfte des Umsatzwachstums im Verpackungsdruck erzielt werden. Weitere Zuwächse sollen aus dem in allen Bereichen expandierenden Servicegeschäft und aus Marktanteilsgewinnen resultieren. „Unser erklärtes Ziel ist es“, sagte Dr. Mathias Dähn, „dass künftig alle Geschäftsfelder zum Wachstum beitragen. Da höhere Maschinenumsätze im Sicherheitsdruck nicht erwartet werden, prüfen wir Wachstumsoptionen einschließlich strategischer Partnerschaften im Lifecycle der Banknote.“  

    „Wir wollen kein Wachstum um jeden Preis, sondern profitables Wachstum“, sagte Dr. Mathias Dähn. „In Abhängigkeit von der Entwicklung der Weltwirtschaft, der Endmärkte und der erforderlichen Wachstumsinvestitionen streben wir bis 2021 eine EBIT-Marge zwischen 4 % und 9 % an. 70 Mio. € Ergebnissteigerung sollen durch die Optimierung des Wertpapierbereichs und Servicewachstum (jeweils ≈ 20 Mio. €), das integrierte Produktionsnetzwerk und den strategischen Einkauf (jeweils ≈ 15 Mio. €) erreicht werden.“  

    Die Stärkung der Stabilität der Koenig & Bauer-Gruppe über reduzierte Volatilität und Risiken ist ein weiteres strategisches Ziel des Vorstands. Mit einer Steigerung des Service-Umsatzanteils auf 30 % soll eine höhere Ertragsstabilität erreicht werden. Rund ein Drittel der Pensionsrückstellungen wird ab 2017 in bis zu fünf Jahresschritten zur Reduzierung bilanzieller Risiken aus der Langlebigkeit und aus Zinsschwankungen ausfinanziert.  

    Eine Dividendenquote von 15 % bis 35 % des Konzernergebnisses, eine Eigenkapitalquote von über 45 % und ein Net Working Capital-Zielkorridor zwischen 20 % und 25 % des Umsatzes runden die neuen Konzernziele ab.

    Zahlen auf einen Blick 

    Der Konzernbericht steht als PDF-Download hier zur Verfügung. 

     

     

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    news-611 Tue, 21 Mar 2017 10:37:47 +0100 Engere Zusammenarbeit mit KBA-Digital & Web https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/engere-zusammenarbeit-mit-kba-digital-web/ KBA-Flexotecnica, die italienische Tochter der Koenig & Bauer AG (KBA), hat in den ersten Wochen des neuen Jahres bereits mehrere CI-Flexorotationen für den Verpackungsdruck auf Papier und Folien verkauft. So investierte das spanische Unternehmen EMSUR SPO in eine EVO XD N mit acht Druckwerken und einem zusätzlichen Lackwerk. Auch Flexodrucker in Italien, Frankreich, Japan, England und Australien haben Maschinen bestellt. Eine EVO XG LR mit zehn Druckwerken und einem Lackwerk geht in diesen Tagen bei Mondi Kutno in Polen in Produktion.
    Montage individuell ausgestatteter CI-Flexodruckanlagen bei KBA-Flexotecnica in Tavazzano bei Mailand (2)

    „Wir können sehr zufrieden sein. Weitere Projekte werden demnächst entschieden. In den kommenden Jahren wollen wir unseren Anteil am Weltmarkt deutlich vergrößern“ so Christoph Müller, Geschäftsführer von KBA-Digital & Web und seit Jahresbeginn auch Geschäftsführer von KBA-Flexotecnica. Vor diesem Hintergrund soll die Zusammenarbeit zwischen KBA-Flexotecnica und KBA-Digital & Web Solutions in Würzburg verstärkt werden.  

    Neues Democenter in Würzburg

    Claus Bolza-Schünemann, CEO der Koenig & Bauer AG (r.) und Christoph Müller, Geschäftsführer von KBA-Digital & Web und KBA-Flexotecnica, bei der Grundsteinlegung für das neue Democenter (1)
    Im Würzburger Stammwerk wurde am 14. März der Grundstein für ein neues Democenter für Digital- und Flexodruckmaschinen mit einer Nutzfläche von ca. 2.100 m² und einem umbauten Raum von 21.164 m³ gelegt. Die Investitionssumme ist mit gut 6 Mio. € für den Bau und die technische Infrastruktur sowie ca. 10 Mio. € für die Vorführmaschinen beachtlich. Claus Bolza-Schünemann, CEO der Koenig & Bauer AG: „70 % des Neumaschinenumsatzes im Konzern kommen bereits aus dem boomenden Verpackungssektor. Um Druckkunden aus expandierenden Märkten adäquate Präsentationsmöglichkeiten in verkehrsgünstiger Lage zum internationalen Flughafen Frankfurt a. M. zu bieten, haben wir das neue Democenter in Würzburg errichtet. Spätestens Anfang nächsten Jahres können wir dort auch Flexo-Druckanlagen für den Wachstumsmarkt flexible Verpackungen präsentieren.“  

    Das neue Vorführzentrum soll mit einer RotaJET-Digitaldruckanlage für den Publikations- und Industriedruck von KBA-Digital & Web, einer Flexo-Rotation von KBA-Flexotecnica für flexible Verpackungen und einer von KBA-Digital & Web neuentwickelten Flexo-Bogenmaschine für den Wellpappendruck ausgestattet werden und im Herbst 2017 bezugsfertig sein.  

    Christoph Müller: „Als einer der weltweit führenden Druckmaschinenhersteller mit einer starken Stellung im Verpackungsmarkt wollen wir mögliche Synergien im Konzern stärker für das bei KBA noch junge Geschäftsfeld flexibler Verpackungsdruck nutzen, Know-how und Ressourcen zusammenführen und am Ende am Markt noch erfolgreicher sein.“ Im internationalen Geschäft nutzt KBA-Flexotecnica bereits das globale Vertriebs- und Servicenetz der KBA-Gruppe. Die weltweite Präsenz sichert eine hervorragende Kundenbetreuung und soll weiter ausgebaut werden. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit mit KBA-Digital & Web und anderen Business Units in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Service. Gemeinsam können wegweisende Innovationen und spezifische Kundenlösungen schneller umgesetzt werden.  

    Als Hybridrotation kann die neue NEO XD LR für alle gängigen Farbsysteme ausgestattet werden und garantiert damit den Anwendern Zukunftssicherheit (3)

    Qualitätsmaschinen für individuelle Kundenbedürfnisse

    Technisch und verfahrenstechnisch, bei Produktivität, Bedien- und Umweltfreundlichkeit, Druckqualität und Nutzung alternativer Farb- und Trocknersysteme sind die modernen Anlagen von KBA-Flexotecnica bereits gut positioniert. Die italienische KBA-Tochter liefert auf spezifische Kundenbedürfnisse zugeschnittene Produktionsanlagen. So kann die zur drupa 2016 vorgestellte neue Hybridmaschine NEO XD LR für den Druck mit wasser-, lösemittelbasierenden, UV-LED und EB-Farbsystemen auf unterschiedlichsten Materialien ausgestattet werden. Dies garantiert ein Höchstmaß an Flexibilität und Zukunftssicherheit für den Anwender. Auch die Automatisierung kann mit den verfügbaren Optionen an die jeweiligen Kundenanforderungen und Investitionsbudgets angepasst werden. So wurde gerade eine EVO XD-Anlage mit einem automatischen Rollenwechselsystem bestellt, das die Stillstandzeit reduziert und den Ausstoß wesentlich erhöht.  

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    news-609 Wed, 15 Mar 2017 13:08:05 +0100 Koenig & Bauer baut neues Democenter in Würzburg https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/koenig-bauer-baut-neues-democenter-in-wuerzburg/ Neun Monate vor dem offiziellen Festakt zum 200-jährigen Firmenjubiläum der Koenig & Bauer AG (KBA) im September 2017 begannen im Januar im Würzburger Stammwerk die Erdarbeiten für ein neues Vorführzentrum für Digital- und Flexodruckmaschinen. Am 14. März legten KBA-Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann und Christoph Müller, Geschäftsführer der Tochtergesellschaften KBA-Digital & Web Solutions AG & Co. KG und KBA-Flexotecnica S.p.A., der das Democenter von der Holding anmieten wird, den Grundstein für den Neubau.
    Architektur-Skizze des neuen Democenters für Digital- und Flexodruckmaschinen am KBA-Stammsitz in Würzburg (1)

    Mit einer Nutzfläche von ca. 2.100 m², einem umbauten Raum von 21.164 m³ und einer Investitionssumme von gut 6 Mio. € (inklusive technischer Infrastruktur; ohne Vorführmaschinen) hat die Baumaßnahme ein beachtliches Volumen. Sie ergänzt am Standort Würzburg den Neubau eines Logistikzentrums und eines Konstruktionsgebäudes im Jahr 2001, zwei neue Fertigungshallen aus den Jahren 2003 und 2008 sowie die 2012 fertig gestellte neue Gießerei.  

    Claus Bolza-Schünemann wies bei der Einführung auf die wachsende Bedeutung des Verpackungsdrucks für KBA hin. Dafür wird im neuen Democenter Flexo-Drucktechnik für flexible Verpackungen und Wellpappe installiert (2)

    Investition in Wachstumsfelder

    In Anwesenheit des Würzburger Oberbürgermeisters Christian Schuchardt, der Mitglieder der Konzernleitung, des Architekten, der bauausführenden Firmen und weiterer Gäste wies Bolza-Schünemann in seiner Einführungsrede auf die Schrumpfung medienorientierter Printmärkte und die erfolgreiche Neuausrichtung der KBA-Gruppe auf Wachstumsfelder wie den Verpackungs-, Digital- und industriellen Funktionsdruck hin. 70 % des Neumaschinenumsatzes im Konzern kommen bereits aus dem boomenden Verpackungssektor. Um Druckkunden aus expandierenden Märkten adäquate Präsentationsmöglichkeiten in verkehrsgünstiger Lage zum internationalen Flughafen Frankfurt a. M. zu bieten, habe man sich entschieden, das neue Democenter am Stammsitz in Würzburg zu errichten.  

    Das neue Democenter in Würzburg wird direkt neben dem Verwaltungsgebäude der Koenig & Bauer AG errichtet (4)

    Pendant zum Bogenoffset-Kundenzentrum in Radebeul

    Als Pendant zum Vorführzentrum für Bogenoffset- und Weiterverarbeitungsanlagen am sächsischen Standort Radebeul soll das neue Democenter in Mainfranken mit einer RotaJET-Digitaldruckanlage für den Akzidenz-, Publikations- und Dekordruck, einer Flexo-Rotation der mit KBA-Digital & Web in Würzburg kooperierenden italienischen Tochtergesellschaft KBA-Flexotecnica für flexible Verpackungen und einer neuentwickelten Flexo-Bogenmaschine von KBA-Digital & Web für den Direktdruck auf Wellpappe ausgestattet werden und im Herbst 2017 bezugsfertig sein. Neben Kundenvorführungen sind dort auch Tests von Neuentwicklungen geplant.  

    KBA-Vorstandsvorsitzender Claus Bolza-Schünemann (r.) und Christoph Müller, Geschäftsführer von KBA-Digital & Web und KBA-Flexotecnica, bei der Grundsteinlegung für das neue Democenter (3)
    Lösungen für nahezu alle Printmärkte

    Bolza-Schünemann: „KBA-Digital & Web baut in Würzburg die weltweit größten Inkjet-Rollenrotationen und künftig auch leistungsfähige Bogendruckmaschinen für die steigende Nachfrage bei Wellpappenverpackungen, unsere italienische Tochter KBA-Flexotecnica bietet technisch hervorragende Flexo-Rotationen für Verpackungen aus Folien, Papier und leichtem Karton an. Mit dem breitesten Programm aller Hersteller hat die KBA-Gruppe Printlösungen für nahezu alle Märkte. Für die genannten Wachstumssegmente wollen wir unsere Anlagen im neuen Democenter praxisorientiert präsentieren. Viele unserer nationalen und internationalen Kunden wollen die Produktion und Bedienung der Maschinen live sehen, bevor sie sich für eine Investition entscheiden. Natürlich erwarten wir von dieser beachtlichen Investition einen positiven Effekt für unser Geschäft in diesen für KBA noch jungen Märkten.“ 

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    news-605 Tue, 14 Mar 2017 12:30:07 +0100 Achtfarben-Rapida 106 ersetzt zwei Maschinen https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/achtfarben-rapida-106-ersetzt-zwei-maschinen/ Anton De Groot von der gleichnamigen Druckerei im niederländischen Goudriaan ist sehr zufrieden mit seiner Investition in eine Achtfarben-KBA Rapida 106 mit simultanem Plattenwechsel. „Die Drucker laufen hier den ganzen Tag mit einem breiten Grinsen im Gesicht herum“, hat er festgestellt. In den gut fünfzig Jahren seit der Gründung installierte De Groot einen ganzen Park an Druckmaschinen vom Klein- bis zum Jumboformat. Geschäfts- und Privatdrucke, Magazine, Bücher und Werbeerzeugnisse machen die Hauptarbeit aus. Dabei scheut man auch keine sehr exklusiven Produktionen. Vieles geht in den Einzelhandel, für den De Groot Ladenpakete nach Maß produziert.  

    „Bei unserer Suche nach einer neuen Maschine sind wir nicht leichtfertig vorgegangen“, sagt Geschäftsführer Anton De Groot, Director Production & Facility. „Auf der drupa 2012 haben wir die KBA-Bogenoffsetanlagen näher kennengelernt. Davor stand KBA nicht auf unserer Shortlist.“  

    Heute zählt Schnelligkeit: Die Druckplatten für den nächsten Auftrag stehen schon bereit (4)

    Schnelligkeit wird immer wichtiger

    Die Millioneninvestition wurde gründlich vorbereitet und verschiedene Druckmaschinen aus Deutschland und Japan miteinander verglichen. „Im Spitzensegment sind die Unterschiede klein, aber Schnelligkeit wird immer wichtiger“, betont De Groot. „Man kann es mit dem Boxenstopp in der Formel 1 vergleichen; es geht buchstäblich um Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit – bei der Achtfarben-Rapida 106 beträgt diese im Schön- und Widerdruck 18.000 Bogen/h – war einer der ausschlaggebenden Faktoren. Auch die Entscheidung für das B1-Format und die extrem kurzen Wechselzeiten waren für unsere Produktion essenziell. Unser Markt verlangt nach schnellen Lieferzeiten und qualitativ hochwertigen Druckerzeugnissen.“  

    Schulung vor der Installation

    Anton De Groot: „KBA hat sowohl unsere Drucker als auch die Zukunft im Auge.“ (1)
    „Nach den erfolgreichen Abnahmetests in Radebeul wurde die Maschine mit fünf LKW in die Niederlande transportiert. Mechaniker von KBA und Wifac haben sie installiert. Danach haben wir erneut getestet und die Ergebnisse waren um ein weiteres Drittel besser als die Leistung in Radebeul. Außergewöhnlich. Für unsere Drucker war die Umstellung ein großer Schritt, denn sie waren andere Maschinen gewohnt. Ein paar von ihnen waren zur Schulung bei KBA in Radebeul. So sind wir sicher, einen maximalen Ertrag aus der Maschine ziehen zu können. Zwischen Ausbildung und Anlieferung der Rapida 106 lag ein guter Monat. Die Drucker bekamen ein interaktives PDF, mit dem sie auf dem Computer schon mal üben konnten, plus Zertifikat. Es hat allen Spaß gemacht.“  

    Die neue Achtfarben-Rapida 106 ist die erste KBA-Maschine bei De Groot in Goudriaan (2)

    Wachstum durch automatisierte Produktion

    Die lange Hightech-Rapida ersetzt eine andere Achtfarbenanlage und eine B2-Maschine. Durch die wesentlich höhere Leistung und die kürzeren Rüstzeiten der Rapida 106 stieg die Produktionskapazität um circa 40 Prozent. Darüber hinaus wuchs die Bandbreite an Substraten, die De Groot im Schön- und Widerdruck verarbeiten kann, von ca. 60 auf bis zu 500 Gramm (0,6 mm). Die Rapida produziert in drei Schichten, meist mit Spitzengeschwindigkeit. Die Halle wurde so eingerichtet, dass Platten, Papier und Farbe (dank automatischer Farbversorgung) immer pünktlich an der Maschine bereitstehen.  

    Die Drucker arbeiten gerne am modernen Leitstand der hoch automatisierten Maschine (3)
    De Groot: „Das ist notwendig, um unsere Wachstumsstrategie umsetzen zu können. Die Auflagen gehen noch immer zurück, aber die Anzahl der Bestellungen ist explosiv gestiegen. Darauf muss man Organisation und Technik ausrichten und wo immer möglich Schritte in Richtung Vollautomatisierung gehen. Beim Druckvorgang sind menschliche Eingriffe inzwischen die Ausnahme. Dadurch sinkt die Fehlerwahrscheinlichkeit. Mit der neuen Maschine wollen wir den Umsatz steigern und die Unternehmenszukunft sichern.“  

    Vor der Installation der neuen Rapida investierte De Groot in die Erweiterung und Modernisierung der CTP-Vorstufe. Die rechtzeitige Bereitstellung der Platten ist damit garantiert. Zudem hat De Groot ein zweites Logistikzentrum in Betrieb genommen. „Wir streben nach größtmöglicher Nachhaltigkeit. Wenig Abfall, geringe Emissionen und ein möglichst niedriger Materialverbrauch sind Teil unserer Betriebskultur.“  

    Nach zwei Monaten bilanziert Anton De Groot: „Die Rapida 106 übertrifft alle unsere Erwartungen. Drucker und Kunden sind sehr zufrieden. Mit KBA haben wir einen Druckmaschinenhersteller gefunden, der unsere Mitarbeiter und die Zukunft im Auge hat.“

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    news-603 Fri, 10 Mar 2017 12:33:05 +0100 Rheinisch-Bergische Druckerei investiert in weiteres Lackwerk für die KBA Cortina https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/rheinisch-bergische-druckerei-investiert-in-weiteres-lackwerk-fuer-die-kba-cortina/
    Das moderne Produktionsgebäude der Rheinisch-Bergischen Druckerei in Düsseldorf (1)
    Wasserloser Coldset-Offsetdruck bietet viele Vorteile, wenn es um Druckqualität, Anlauf- und Fortdruckmakulatur, Ökonomie und Ökologie geht. Das bestätigen die weltweit 20 Betreiber der KBA Cortina mit ihren 90 produzierenden Drucktürmen Tag für Tag.

    Die Inline-Veredelung der Druckprodukte mit einem integrierten Lackierwerk für Wasserlack und einem IR-Trockner ist im Coldset-Druck ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der ohne Feuchtwerke produzierenden KBA Cortina.  

    Die Inline-Lackveredelung mit der wasserlos druckenden KBA Cortina ist ideal für Special-Interest-Publikationen und Spezial-Werbeformaten auf haptisch angenehmen Naturpapieren (2)
    Im Jahr 2013 hatte die Rheinisch-Bergische Druckerei GmbH (RBD) in Düsseldorf ihr erstes Lackwerk mit IR-Trockner bei KBA bestellt und im Februar 2014 in Betrieb genommen. Die Inline-Lackveredelung ist seither im täglichen Einsatz und verleiht in Verbindung mit Naturpapieren einem breiten Spektrum von Special-Interest-Publikationen, Spezial-Werbeformaten wie MultiView oder dem Zeitungsmagazin CORTISSIMO eine einzigartige Haptik sowie eine sehr hochwertige, nachhaltige Erscheinung. Zusammen mit der im Coldset von Nassoffsetmaschinen nicht erreichten Druckqualität der wasserlosen Cortina werden im hoch qualitativen Werbemarkt neue Standards gesetzt.  

    RBD-Geschäftsführer Matthias Tietz nutzt die Vorteile seiner Cortina mit Inline-Lackierung für das wachsende Geschäft mit externen Auftraggebern (3)
    Die positiven Erfahrungen veranlassten RBD-Geschäftsführer Matthias Tietz, kürzlich in ein weiteres Lackwerk für seine Cortina-Anlage zu investieren, um die Veredlungskapazität ab August 2017 zu verdoppeln. Mit der Erweiterungsinvestition bestätigt die RBD die Erfolgsgeschichte der Inline-Veredelung mit der Cortina. Neben den fünf bereits bei mehreren Cortina-Anwendern installierten Lackwerken sind weitere in der Bestellphase.  

    Matthias Tietz: „Die Produktion von A4-Magazinprodukten hat sich dank der Formatvariabilität der Cortina zu einem für unser Haus wirtschaftlich interessanten Produktzweig entwickelt. Die Lackierung von Druckprodukten erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die derzeitige Begrenzung auf 32 Seiten Umfang hindert uns heute, die zahlreichen Anfragen zu Magazinen bis 64 Seiten positiv zu beantworten. Wir gehen davon aus, dass dieses Angebot gerne vom Markt angenommen wird.“

    Die KBA Cortina bei der Rheinisch-Bergischen Druckerei mit den zwei Lackwerken im Überbau (4)

    Wie ein kürzlich eingegangener Großauftrag aus Belgien zeigt, schätzen ambitionierte Medienhäuser weiterhin die Vorteile der wasserlosen Kompaktrotation KBA Cortina. Sie bietet ihren Anwendern wie keine andere Coldset-Maschine alle Möglichkeiten, in einem hart umkämpften Druckmarkt mit innovativen Produkten neue Zielgruppen zu erreichen, den Auftraggebern einen Mehrwert zu liefern und das eigene Unternehmen im Medienkonzert des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu positionieren.

    Kompakt und gut zugänglich: Das Lackwerk (l.) und der IR-Trockner (r.) (5)

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    news-601 Wed, 08 Mar 2017 11:33:42 +0100 KBA Compacta 518 von Belgien nach Russland https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/kba-compacta-518-von-belgien-nach-russland/ Deviz in Sankt Petersburg ist eine der größten und erfahrensten Druckereien in Westrussland. Vor vier Jahren wurde Uniprint, einer der angesehensten Verlage in Estland, gekauft. Um die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf Druckqualität und neuen Produkten gerecht zu werden, investiert das Unternehmen nun in eine gebrauchte Compacta 518 von Koenig & Bauer für die Produktion in St. Petersburg. Den Umzug der 40-Seiten-Akzidenzrolle von Belgien nach Russland übernimmt der Service von KBA-Digital & Web in Würzburg.
    Die 40-Seiten-Anlage Compacta 518 mit 1.075 mm Papierbahnbreite

    „Von Anfang waren wir überzeugt, mit Koenig & Bauer einen ausgezeichneten Partner an unserer Seite zu haben. Dies gilt sowohl für die Maschine als auch für den Service“, bekräftigt Managing Director Andrey Shadrin von der Deviz Druckerei. Im Herbst 2017 wird die Maschine ihren Betrieb in Sankt Petersburg aufnehmen. „Wir haben in der Vergangenheit häufig gezeigt, dass wir Maschinenumzüge schnell, professionell und zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden durchführen können“, so Thomas Potzkai, Bereichsleiter Service bei KBA-Digital & Web. Zuletzt druckte die Compacta 518 bei der belgischen Druckerei T´Hooft.  

    Erfahrene Druckerei auf Wachstumskurs

    Seit der Gründung vor mehr als 20 Jahren verzeichnet die Druckerei Deviz ein kontinuierliches und gesundes Wachstum. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über einen 15.000 m2 großen Produktionsstandort mit mehreren Maschinen, darunter eine 24-Seiten-Anlage KBA Compacta S80 für Handelsbeilagen. Das Unternehmen bietet seinen Kunden ein breites Produktportfolio im Zeitungs-, Zeitschriften-, Magazin- und Werbesektor an und hat in Russland, den baltischen Staaten und in Nordeuropa einen ausgezeichneten Ruf. Andrey Shadrin: „Wir haben immer das Ziel, innovative und maßgeschneiderte Produkte für unsere Kunden zu entwickeln. Die Compacta 518 soll vor allem für den wachsenden Werbemarkt in Estland, Lettland, Litauen und Finnland eingesetzt werden.“  

    40-Seiten-Maschine für interessante Marktnische

    Die 40-Seiten-Hochleistungsrotation Compacta 518 hat einen Zylinderumfang von 1.240 mm und eine Bahnbreite von 1.075 mm. Damit deckt die Maschine eine interessante Marktnische zwischen 32- und 48-seitigen Produkten ab. Zur Ausstattung gehören die Papierrollenzuführung Patras M, Pastomat RC-Rollenwechsler, vier Druckeinheiten mit automatischen Gummituchwaschanlagen, ein flexibler Überbau und das formatvariable KBA V5-Falzwerk. Der digitale Fluss der Auftrags- und Voreinstelldaten sowie die Überwachung und Auswertung der Produktion erfolgen über das Management-System KBA LogoTronic.  

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    news-596 Mon, 06 Mar 2017 10:46:30 +0100 Kennzeichnungs- und Print-Lösungen für unterschiedlichste Verpackungen https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/kennzeichnungs-und-print-loesungen-fuer-unterschiedlichste-verpackungen/ Fast 70 % des Neumaschinenumsatzes erzielt die Koenig & Bauer-Gruppe inzwischen mit Druck-, Kennzeichnungs-, Veredelungs- und Weiterverarbeitungstechnologien im wachsenden Verpackungsmarkt. Einen Ausschnitt aus dem breiten Lösungsangebot werden vier Unternehmen der KBA-Gruppe auf der diesjährigen interpack in Düsseldorf auf einem gemeinsamen Stand in Halle 12 (Stand Nr. C36) präsentieren.
    Das modulare Konzept der Software code-M von KBA-Metronic steigert durch flexible Integration die Wertschöpfung in der Produktion (1)

    KBA-Metronic: Intelligente Kennzeichnungslösungen

    Die digitale Kommunikation von Mensch, Maschine und Produkt ist ein zentrales Thema bei den Kennzeichnungsspezialisten von KBA-Metronic. Im Zeitalter der Smart Factory ist die per Kamera lesbare Kodierung von Produkten Voraussetzung für automatisierte Prozesse – von der Erkennung in Verpackungslinien bis zur Rückverfolgbarkeit in Logistik und Handel. Die zunehmende Individualisierung und vorgeschriebene Produktinformationen benötigen leistungsfähige und flexible Kennzeichnungslösungen.  

    Metronic-Kennzeichnungssysteme mit dem Software-Modul code-M ermöglichen u. a. die zentrale Verwaltung von Druckjobs, die Überwachung ganzer Kennzeichnungslinien und die Integration von Kamerakontrollsystemen. Mit dem Modul code-M data können Daten aus Datenbanken in die Drucktexte eingefügt werden. Drucksysteme und -felder werden automatisch erkannt, die Form der Eindrucke ist frei definierbar. Viele Anwender realisieren mit den Modul code-M data und code-M editor selbst anspruchsvolle Textlayouts. Die Arbeitsvorbereitung kann Layout-Anpassungen vornehmen, das Marketing schnell Werbekampagnen mit Aktionscodes umsetzen.  

    Erstmals präsentiert KBA-Metronic auch den betaJET xenio. Das praxiserprobte DOD-Inkjet System ist sehr flexibel einsetzbar. KBA-Metronic sieht die Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen als integrierten Prozess und arbeitet bei Neuentwicklungen eng mit Anwendern und Maschinenbauern zusammen. Das Produktportfolio mit Thermo-, Inkjet-, Laser- und Kombigeräten trägt den aktuellen Marktbedürfnissen Rechnung.  

    Die KBA VariJET 106 - Powered by Xerox ist eine digitale Bogenmaschine für den Faltschachteldruck (2)

    KBA-Sheetfed: Faltschachteldruck konventionell und digital

    Mit KBA-Sheetfed ist auch der Markführer bei Bogenoffsetmaschinen für den Kartonagendruck auf dem Gemeinschaftsstand. In virtuellen Präsentationen stellt KBA-Sheetfed die digitale Bogenmaschine KBA VariJET 106 - Powered by Xerox für den Faltschachteldruck vor. Die KBA VariJET kombiniert konventionelle Druck- und Veredelungstechnologien mit dem digitalen Inkjetdruck. Die Hybridmaschine unterstützt regionale und aktionsgebundene Versionierungen von Verpackungen, Mehrwert- und Infotainment-Verpackungen sowie datenbankgestützte Verkaufskampagnen. Daneben informiert KBA über seine Flachbett- und Rotationsstanzen.  

    Die CI-Rotation NEO XD LR von KBA-Flexotecnica produziert auch mit migrationsfreien wasserbasierenden Farben eine hervorragende Qualität (3)

    KBA-Flexotecnica: Migrationsfreier Druck flexibler Verpackungen

    KBA-Flexotecnica setzt bei seinen CI-Flexorotationen der neuesten Generation für flexible Verpackungsmaterialien einen Schwerpunkt beim migrationsfreien Druck mit wasserbasierenden Farben, z. B. für Lebensmittelverpackungen. Daneben wird die neue Kaschiermaschine EVOLAM, die den Einsatz lösemittelfreier Klebstoffe ermöglicht, präsentiert.  

    In den Anlagen zur Hohlkörper-Direktdekoration von KBA-Kammann wird neben analogen Druckverfahren zunehmend der digitale Inkjetdruck eingesetzt (4)

    KBA-Kammann: Digitaler Glaskörper-Direktdruck im Kommen

    Auch in der Direktdekoration von Premium-Hohlkörpern aus Glas, Kunststoff und Metall ist der digitale Inkjetdruck auf dem Vormarsch. Dies zeigt KBA-Kammann, der internationale Marktführer bei Sieb-, Heißpräge- und Digitaldruckanlagen für die Glas-Hohlkörperdekoration zur interpack. Die flexiblen Kammann-Anlagen ermöglichen eine optimale Konfiguration der Applikationen nach den vielfältigen Anforderungen der unterschiedlichen Zielmärkte und Kunden.

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    news-594 Thu, 02 Mar 2017 12:37:26 +0100 KBA-Sheetfed hält weiter Pole-Position im Großformat https://www.kba.com/aktuelles-trends/details/news/kba-sheetfed-haelt-weiter-pole-position-im-grossformat/ Seit Jahrzehnten ist KBA-Sheetfed Solutions Marktführer bei großformatigen Bogenoffsetanlagen. Dies gilt besonders, aber nicht ausschließlich für den Verpackungsdruck. Seit der Markteinführung der komplett neu entwickelten Rapida-Großformatgeneration im Jahr 1995 hat das sächsische Werk der Koenig & Bauer AG 1.500 Großformat-Anlagen ausgeliefert. Seit der Jahrtausendwende waren es weit über 6.000 Druckwerke in den Formatklassen 910 x 1.300 bis 1.510 x 2.050 mm.
    Eine Rapida 142 mit 13 Druck- und Veredelungswerken bei Anzpac in Sydney/Australien (2)

    Großformatige Bogenoffsetmaschinen in Aggregatbauweise werden im Radebeuler Werk bereits seit 1968 gefertigt. Der Wechsel von der robusten Vorgänger-Baureihe Varimat zur von Anfang an hoch automatisierten und leistungsstarken Rapida-Reihe erfolgte zur drupa 1995. Mit den völlig neu entwickelten großen Rapidas wurde der Grundstein für die Pole-Position der Sachsen in den großen Formatklassen gelegt. Ab Mitte der 1990er Jahre verdrängten sie aufgrund ihrer kurzen Rüstzeiten und ihrer überlegenen Flexibilität bei den einsetzbaren Bedruckstoffen und anwenderspezifischen Konfigurationen reihenweise Maschinen im überkommenen Fünfzylinder-System. Mit der Verfügbarkeit hoch automatisierter Technik für wesentlich schnellere Jobwechsel erlebte der großformatige Bogenoffsetdruck in den klassischen Anwendungsfeldern Bücher- und Verpackungsdruck, aber auch im Akzidenz- und Illustrationsdruck eine Renaissance.  

    Seit 1968 Bogenoffset-Jumbos aus Sachsen

    Auch in den letzten Jahren belegte KBA-Sheetfed trotz neuer Mitbewerber in dieser Formatklasse mit einem Marktanteil von gut 60 % bei den Neuinstallationen den 1. Platz in der Jumbo-Klasse. Addiert man alle Großformatanlagen aus dem Werk Radebeul – inklusive der Varimat – kommt man auf über 3.000 Maschinen, darunter 1.500 Rapidas. Aktuell liefert KBA-Sheetfed die Rapida-Jumbos in vier Baureihen: Rapida 145, Rapida 164, Rapida 185 und Rapida 205. Diese decken die Formatklassen von 106 x 145 cm bis 150 x 205 cm ab.  

    Die bisher längste Großformatmaschine mit 14 Druck- und Veredelungswerken lieferte KBA-Sheetfed kürzlich an einen europäischen Verpackungskonzern (1)

    Maschinen werden immer länger

    Bei den gelieferten Maschinenkonfigurationen setzen die großen Rapidas ebenfalls Maßstäbe. So ging der bisher längste Großformat-Jumbo weltweit, eine 42 m lange Rapida 145 mit insgesamt 14 Druck- und Veredelungswerken kürzlich an einen europäischen Verpackungsdrucker. Nach dem 1. Druckwerk folgen ein Lackturm und zwei Zwischentrockenwerke, die automatisch umstellbare Bogenwendung, sechs weitere Druckwerke, ein Lackturm und zwei weitere Zwischentrockenwerke, ein dritter Lackturm und die dreifache Auslageverlängerung. Die weitgehende Automatisierung mit automatisierter Stapellogistik, simultanem Druckplatten- und Lackplattenwechsel, CleanTronic Synchro für parallele Waschprozesse und durchgehender Inline-Farbregelung macht auch solche Boliden gut beherrschbar.  

    Im internationalen Verpackungs- und Bücherdruck zuhause

    Die Rapida-Jumbos sind in Verpackungs-, Bücher- und Akzidenzdruckereien in Europa, Amerika, Asien, Australien und vereinzelt auch in Afrika zuhause. Dabei ist im Verpackungssegment der Anteil langer Maschinen mit 10, 11, 12 oder gar 13 Druck-, Lack- und Trockenwerken aufgrund der zunehmenden Inline-Veredelung im Faltschachteldruck deutlich gestiegen. Solche Anlagen werden in diesem Jahr u. a. in die USA, nach Schweden, Spanien, Mexiko, Brasilien und Chile geliefert. Bestanden Großformat-Rapidas nach der Jahrtausendwende im Schnitt aus fünf Druck- und Veredelungswerken, hat sich deren Zahl bis heute auf durchschnittlich sieben erhöht.  

    Formatgrößte Bogenoffsetmaschine der Welt: die Rapida 205 (4)

    Mit der Rapida 205 produziert KBA-Sheetfed seit 2003 auch die Maschine mit dem größten Bogenformat – 3 m2 bedruckter Fläche auf einer Bogenseite. Etwa 50 dieser Super-Jumbos wurden seitdem ausgeliefert. Eingesetzt werden sie vor allem im Display- und Plakatdruck, hin und wieder aber auch im Faltschachteldruck für große Umverpackungen. Hinzu kommt die etwas kleinere Schwester Rapida 185, von der ebenfalls bereits eine Doppellack-Maschine mit 12 Werken und 38,5 m Länge installiert wurde.  

    Neben Kartonagen, Mikrowelle und Folien drucken Rapida-Jumbos Akzidenzen, Bücher, Magazine und Kataloge. Dort werden neben Schöndruckmaschinen mit vier oder fünf Druckwerken und Lackturm auch lange Wendemaschinen mit acht Druckwerken für die 4 über 4-Produktion eingesetzt. Leicht modifizierte Rapida-Druckwerke kommen zudem in den Blechdruckmaschinen von KBA MetalPrint zum Einsatz.  

    Technische Alleinstellungsmerkmale

    Die Spitzenposition in einer Formatklasse hält man auf Dauer nur mit technischen und verfahrenstechnischen Alleinstellungsmerkmalen. Dazu zählen bei den Rapidas die konsequente Umsetzung der DriveTronic-Einzelantriebstechnik beim Anleger, der Anlage (DriveTronic SIS) den Druck- und Lackwerken sowie die praxisorientierte Automatisierung. Beides führt zu erheblichen Vorteilen bei Rüstzeiten, Bedienergonomie und Effizienz. Bei industriell betriebenen Verpackungsmaschinen gehören zudem Optionen wie von nur einem Bediener schnell zu wechselnde Rasterwalzen-Sleeves immer häufiger zur Regel-Ausstattung.  

    Auskuppelbare Farbwerke sind seit Jahrzehnten Standard an den großen Rapidas. Palettenlose Logistik ab 220 g/m2, Rolle-Bogen-Schneider, Kaltfolienmodul und Doppelstapel-Auslage sind weitere Alleinstellungsmerkmale. Automatisierungen wie CleanTronic Synchro (parallele Waschprozesse), Inline-Farbregelung bis hin zu InstrumentFlight zur Graubalance-Steuerung oder Bogeninspektion nehmen den Bedienern viel Arbeit ab, verkürzen Rüstzeiten und reduzieren Makulatur.  

    Bis zu 18.000 Bogen/h sind für die Rapida 145 mit High-Speed-Paket - hier auf der drupa 2016- keine Utopie (3)

    Enorme Produktivität

    Mit ihren Spitzenleistungen von 18.000 Bogen/h (Rapida 145) und 16.500 Bogen/h (Rapida 164) können die Rapida-Jumbos in der Stunde bis zu 30.000 m2 Fläche bedrucken und veredeln. Dies entspricht der gesamten Produktions- und Lagerfläche eines größeren Verpackungsunternehmens.  

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