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Ad-hoc-Meldungen 2006

01.12.2006

Andreas Mößner übergibt im August 2007 Vertrieb Bogenoffsetmaschinen an Ralf Sammeck

In seiner November-Sitzung hat der Aufsichtsrat der Koenig & Bauer AG (KBA) einen Wechsel im Vorstand des Druckmaschinenherstellers beschlossen. Dipl.-Betriebswirt Andreas Mößner (43), seit Januar 1998 Vertriebsvorstand für Bogenoffsetmaschinen am Standort Radebeul bei Dresden, wird auf eigenen Wunsch zum 31. Juli 2007 aus dem Vorstand der Muttergesellschaft ausscheiden und zum 1. Februar 2008 mit Zustimmung des dortigen Aufsichtsrates den Vorstandsvorsitz der österreichischen Tochtergesellschaft KBA-Mödling AG von Wolfgang Schischek (62) übernehmen. Als neues Vorstandsmitglied der Muttergesellschaft für das Vertriebsressort Bogenoffsetmaschinen wurde zum 1. August 2007 Dipl.-Ing. Ralf Sammeck (44) bestellt, der seit Oktober 2002 die nordamerikanische Tochtergesellschaft KBA North America Inc., Sheetfed Division, als Präsident und CEO erfolgreich führt.

15.11.2006

KBA: Gewinnsprung bei etwas mehr Umsatz

Mit dem bislang höchsten in einem Quartal erzielten Auftragseingang von 527,3 Mio. € konnte der Druckmaschinenkonzern Koenig & Bauer den noch im Halbjahres-Bericht ausgewiesenen Rückstand beim Bestellvolumen im Zeitraum Juli bis September fast vollständig aufholen. Nach neun Monaten lag der Auftragseingang mit 1.246,6 Mio. € nur noch um 4,8 % unter dem durch einige Großaufträge geprägten Vorjahreswert (2005: 1.309,9 Mio. €). Der Umsatz nach drei Quartalen übertraf mit 1.205,5 Mio. € (2005: 1.107,3 Mio. €) das Vorjahr um 8,9 %, wobei der Auftragsbestand zum 30. September mit 1.082,0 Mio. € ähnlich hoch war wie vor zwölf Monaten (2005: 1.095,6 Mio. €). Bei einem Betriebsergebnis von 30,1 Mio. € (2005: 16,1 Mio. €) war das Ergebnis vor Steuern (EBT) nach neun Monaten mit 30,4 Mio. € gut drei Mal so hoch wie im Vorjahr (2005: 8,9 Mio. €). Nach Steuern erreichte das Konzernergebnis mit 22,4 Mio. € sogar mehr als das Fünffache des Vorjahreswerts (2005: 4,0 Mio. €). Das anteilige Ergebnis je Aktie verbesserte sich entsprechend auf 1,38 € (2005: 0,25 €). Der Vorstand bestätigt im jüngsten Quartalsbericht seine Jahresprognose vom Frühjahr, die für das Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von über 1,7 Mrd. € und einen deutlich höheren Vorsteuergewinn als die 25,8 Mio. € von 2005 in Aussicht gestellt hatte.

11.08.2006

KBA mit kräftigem Ergebnis-Plus

Der Konzernumsatz des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) übertraf in den ersten sechs Monaten mit 726,5 Mio. € den Vorjahreswert (2005: 691,0 Mio. €) um 5,1 %. Der Auftragseingang im gleichen Zeitraum erreichte dagegen mit 719,3 Mio. € den durch einige Großaufträge geprägten Rekordwert der Vorjahresperiode von 860,9 Mio. € nicht. Begründet wird dies mit der gegenüber 2005 in der Berichtsperiode etwas ruhigeren Geschäftsentwicklung bei Bogenoffset-, Tiefdruck- und Wertpapierdruckmaschinen. Im Juli 2006 zogen die Bestellungen im Segment Bogenoffsetmaschinen wieder deutlich an und auch bei Rollen- und Sondermaschinen gab es erfreuliche Verkaufserfolge. Der hohe Auftragsbestand zum 30. Juni mit 1.033,7 Mio. € (2005: 1.062,9 Mio. €) sichert eine gute Auslastung der Produktionswerke im laufenden Jahr. 

Nach dem mit –6,5 Mio. € noch negativen ersten Quartal schloss KBA das zweite Quartal mit einem Betriebsergebnis von 18,8 Mio. € (2005: –0,4 Mio. €) sehr positiv ab. Diese auch im Branchenvergleich respektable Ertragswende wurde hauptsächlich im Bereich Rollen- und Sondermaschinen realisiert. Das Segment Bogenoffsetmaschinen liegt noch deutlich hinter dem Renditeziel für 2006 zurück. Der Vorstandsvorsitzende Albrecht Bolza-Schünemann weist darauf hin, dass es unter den aktuellen Marktverhältnissen schwierig sei, für nachweisbare Anwendervorteile der sehr modernen KBA-Bogenoffsetflotte die notwendige Innovationsprämie in der Preisgestaltung gegenüber eher konventionellen Produkten durchzusetzen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich bei einem mit –0,1 Mio. € leicht negativen Finanzergebnis auf 18,7 Mio. € (Vorjahr: –6,1 Mio. €). Nach Steuern ergibt sich ein Konzernergebnis von 12,5 Mio. € (2005: –6,6 Mio. €) und ein Ergebnis je Aktie von 77 Cent (Vorjahr: –41 Cent). 

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zum 30. Juni 2006 ist mit 52,9 Mio. € (2005: 64,2 Mio. €) weiter erfreulich, der freie Cashflow mit 32,5 Mio. € (2005: 56,5 Mio. €) ebenfalls. Und auch der Finanzmittelbestand wuchs von 129,0 Mio. € zum Jahresultimo 2005 auf 143,4 Mio. €. Mit 456,2 Mio. € entspricht das Eigenkapital zum Halbjahresende 31,8 % der Bilanzsumme. 

Trotz der auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten weiterhin angespannten Preissituation und der Risiken aus den aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten für die weitere Energiepreis-, Wechselkurs- und Exportentwicklung hält der KBA-Vorstand an seinen Zielen fest, im Gesamtjahr 2006 den Konzernumsatz erstmals auf über 1,7 Mrd. € zu steigern und im Zuge der deutlich höheren Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte auch das Ergebnis gegenüber 2005 nochmals wesentlich zu verbessern.

22.06.2006

Positive Prognose für 2006 bestätigt

Bei der 81. Ordentlichen Hauptversammlung des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) im Congress Centrum Würzburg bestätigte der Vorstandsvorsitzende Albrecht Bolza-Schünemann vor den zahlreich anwesenden Aktionären trotz einer etwas verhalteneren Nachfrageentwicklung in den ersten fünf Monaten seine optimistische Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz von Januar bis Mai 2006 übertraf den Vorjahreswert um gut 40 Mio. €, lag aber wie 2005 lieferbedingt hinter der Jahresplanung zurück, was sich über fehlende Deckungsbeiträge auch auf das Konzernergebnis auswirkte. Dieses dürfte dennoch zur Jahresmitte besser ausfallen als nach dem ersten Quartal. Trotz des seit März wieder besseren Auftragseingangs bei Bogenoffsetmaschinen wurde zum 31.05. der außerordentlich hohe Wert des Vorjahres nicht erreicht. Im Segment Rollen- und Sondermaschinen war durch das ruhigere Geschäft mit Wertpapier- und Tiefdruckmaschinen im Vergleich zu 2005 ebenfalls ein geringeres Bestellvolumen zu verzeichnen. Allerdings gab es bei Rollenmaschinen erfreuliche Verkaufserfolge. Der sehr gute Auftragsbestand von über 1 Mrd. € sichert allerdings schon heute eine gute Auslastung der Rollenstandorte bis ins erste Quartal 2007. Bei Bogenoffsetmaschinen reicht der Auftragsvorlauf bereits bis ins vierte Quartal 2006. Aufgrund des deutlich höheren Umsatzes und der unter Ertragsgesichtspunkten günstigeren Struktur der Lieferungen im zweiten Halbjahr sieht Albrecht Bolza-Schünemann derzeit keinen Anlass, seine Ende März publizierte Prognose eines prozentual einstelligen Umsatzwachstums und eines gegenüber dem Vorjahr (2005: 25,8 Mio. €) höheren Konzerngewinns vor Steuern zu korrigieren. Allerdings wies er darauf hin, dass der jüngste Tarifabschluss für die deutsche Metall- und Elektroindustrie das Ergebnis in einer Größenordnung von einigen Millionen Euro belasten wird. Weitere Unsicherheitsfaktoren bergen die Kursschwankungen zwischen Euro und US-Dollar sowie die Material- und Energiepreisentwicklung, weshalb es für detailliertere Umsatz- und Ergebnisaussagen für 2006 noch zu früh sei.

Daneben berichtete der Vorstandsvorsitzende von der vor wenigen Tagen eingegangenen Zustimmung des Bundeskartellamtes zur vollständigen Übernahme des Blechdruckspezialisten LTG-Mailänder in Stuttgart durch die in diesem lukrativen Nischenmarkt bereits erfolgreich tätige KBA-Tochtergesellschaft Bauer+Kunzi in Ditzingen. Durch die Bündelung des Blechdruckgeschäfts in einer deutlich größeren Gesellschaft mit über 300 Mitarbeitern und einem Umsatz von gut 90 Mio. € erreiche KBA einen hohen Weltmarktanteil mit guten Ertragsperspektiven. 

29.05.2006

KBA-Tochter Bauer+Kunzi will Blechdruckspezialisten LTG-Mailänder übernehmen

Die seit 1974 erfolgreich als Lieferant im Marktsegment Blechdruck tätige Bauer+Kunzi GmbH in Ditzingen bei Stuttgart, seit 2003 eine Tochtergesellschaft des Würzburger Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA), will die Stuttgarter LTG Print Systems Holding GmbH inklusive ihrer operativ im Blechdruckgeschäft tätigen Tochtergesellschaft LTG-Mailänder GmbH & Co KG und der angeschlossenen Vertriebstöchter in Italien, Großbritannien und Japan zu 100 % übernehmen. Die durch die Unterzeichnung eines Kaufvertrages bereits eingeleitete Übernahme im unteren zweistelligen Millionen Euro-Bereich erfolgt durch den Erwerb der Anteile von der an der Börse in London notierten LTG Technologies PLC. Sie steht noch unter dem Vorbehalt der erwarteten Zustimmung durch das Bundeskartellamt. 

Mit dem Erwerb des Stuttgarter Blechdruckspezialisten LTG-Mailänder setzt die Koenig & Bauer AG als Muttergesellschaft der Bauer+Kunzi GmbH konsequent ihre Strategie der letzten Jahre fort, im Rahmen der Kernkompetenz Print neben der starken Marktposition in den großen Volumenmärkten Bogenoffsetdruck, Akzidenz-Rollenoffsetdruck und Zeitungsdruck mittels gezielter Akquisitionen auch in weniger konjunktur- und werbeabhängigen Nischenmärkten ihre Stellung auszubauen.

15.05.2006

Trotz Startrückstand positiver Ausblick für 2006

Obwohl der Auftragseingang des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) im ersten Quartal 2006 mit 340,6 Mio. € den hohen Vorjahreswert von 382,4 Mio. € um 10,9 % unterschritt, kann nach den Worten des Vorstands von einem Nachfrageeinbruch nicht die Rede sein. Nach dem ausgesprochen dynamischen Jahr 2005 legte der Geschäftsbereich Bogenoffsetmaschinen in den Monaten Januar und Februar eine vorübergehende Konsolidierungsphase ein. Ab März bewegte sich das Bogenoffsetgeschäft wieder auf Normalniveau. Dennoch war der Auftragseingang in diesem Segment über die gesamte Berichtsperiode mit 172,7 Mio. € um 29,2 % niedriger als im ersten Quartal 2005, in dem gegenüber 2004 ein Zuwachs von 40 % bei den Neubestellungen verzeichnet worden war. Deutlich mit einem Plus von 21,2 % auf 167,9 Mio. € legte dagegen der Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen im ersten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode 2005 zu, wobei neben einigen größeren Aufträgen für Zeitungsrotationsanlagen sich auch der Absatz von Druckmaschinen für den Akzidenz- und Banknotendruck erfreulich entwickelte.

Der Konzernumsatz in den ersten drei Monaten 2006 bewegte sich mit 309,4 Mio. € in etwa auf Vorjahresniveau (2005: 311,3 Mio. €), lag aber lieferbedingt noch deutlich hinter der Jahresplanung zurück. Der Auftragsbestand zum 31. März übertraf mit 1.072,1 Mio. € den bereits hohen Vorjahreswert (2005: 964,1 Mio. €) um 11,2 % und sichert schon heute eine gute Auslastung aller Produktionswerke bis weit in die zweite Jahreshälfte hinein. 

Die Ergebnisentwicklung im ersten Quartal wurde hauptsächlich von den umsatzbedingt noch fehlenden Deckungsbeiträgen belastet. So waren im Berichtszeitraum das Betriebsergebnis mit –6,5 Mio. € (1. Quartal 2005: –6,2 Mio. €) und das Periodenergebnis mit –5,3 Mio. € (2005: –6,8 Mio. €) noch weit vom Jahresziel entfernt. Das anteilige Ergebnis je Aktie wird mit –33 Cent ausgewiesen (Vorjahr: –42 Cent). 

Trotz des Startrückstands im ersten Quartal bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis hält der Vorstand für das Gesamtjahr 2006 weiterhin an seiner Ende März abgegebenen positiven Prognose eines einstelligen Umsatzwachstums in Verbindung mit einer deutlichen Verbesserung des Konzernergebnisses vor Steuern gegenüber 2005 (25,8 Mio. €) fest.

30.03.2006

Koenig & Bauer AG (KBA) 2005: Erneut überdurchschnittliches Wachstum mit besserem Ergebnis

In einem auch im Inland verbesserten Marktumfeld konnte die Koenig & Bauer-Gruppe 2005 ihren Umsatz überdurchschnittlich um 13,9 % auf 1.621 Mio. € (2004: 1.423 Mio. €) steigern und das Betriebsergebnis mit 33,3 Mio. € nach 20,4 Mio. € im Vorjahr ebenfalls signifikant verbessern. Mit einem Vorsteuerergebnis (EBT) von 25,8 Mio. € (2004: 16 Mio. €) und einem Jahresüberschuss nach Steuern von 18,6 Mio. € (2004: 11,8 Mio. €) lag der Druckmaschinenhersteller im Rahmen seiner Prognosen. Das Ergebnis je Aktie wird mit 1,15 € nach 0,73 € im Vorjahr ausgewiesen. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der am 22. Juni tagenden Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2005 eine Dividendenerhöhung auf 0,40 € je Stammaktie nach 0,25 € im Vorjahr vorschlagen. 

Deutlich gestiegen um 21,2 % auf 1.768,9 Mio. € (2004: 1.459,1 Mio. €) ist ebenfalls der Auftragseingang. Im Konzern lag der Auftragsbestand mit 1.040,9 Mio. € Ende 2005 trotz der gewachsenen Auslieferungen um knapp 150 Mio. € über dem Vorjahreswert (2004: 893 Mio. €) und sichert eine gute Auslastung der KBA-Werke weit in das laufende Geschäftsjahr hinein. 

Weitere Details werden auf der heute Nachmittag im Pressehaus Stuttgart stattfindenden Bilanzpresse- und Analystenkonferenz veröffentlicht.

30.03.2006

Vorstandswechsel im Vertrieb der Koenig & Bauer AG

In seiner März-Sitzung hat der Aufsichtsrat der Koenig & Bauer AG (KBA) neben der Feststellung des Jahreabschlusses 2005 (siehe gesonderte Mitteilung) einen Wechsel im Vorstand beschlossen. Walter Schumacher (49), seit dem 1. Januar 1999 ordentliches Vorstandsmitglied für Vertrieb, Marketing und Service im Bereich Rollendruckmaschinen, wird nach erfolgreichem Wirken für den Druckmaschinenbauer aufgrund seiner persönlichen Lebensplanung zum 30. April im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand ausscheiden. Als sein Nachfolger in diesem Ressort wurde Christoph Müller (45) mit Wirkung zum 1. Mai 2006 zum ordentlichen Vorstand bestellt. Christoph Müller trat 1984 bei der ehemaligen Tochtergesellschaft Albert-Frankenthal AG ein und wirkt seit 1995 in leitender Position im Vertrieb von Akzidenz- und Illustrationstiefdruckmaschinen. 1998 erhielt er Prokura und wurde zum Vertriebsdirektor ernannt.